Mit Jeffrey Epstein haben die Medien viel Spaß

13. August 2019
Dr. Gudrun Eussner
Liebe Freunde!

Nicole Belloubet, die Justizministerin Frankreichs, muß einer Staatssekretärin für Gleichheit zwischen Frau und Mann und einem für Kinderschutz, zwei Kollegen ihrer Regierung, erklären, daß nach französischem Recht Tote [Foto: Jeffrey Epstein, lebendig, 2002] nicht angeklagt werden, und daß  die Regierung keinen Einsatz von Untersuchungskommissionen beantragen kann. Sie heißen Marlène Schiappa und Adrien Taquet. Die wollen nämlich den Sex-Skandal um Jeffrey Epstein nun auch in Frankreich haben, da der Verstorbene doch, an der Avenue Foch, im XVI. Arrondissement von Paris, dem der Reichen, ein Appartement besaß: #metoo!

[Communiqué de presse] Affaire du réseau de viols sur mineures #Epstein : les secrétaires d’État @MarleneSchiappa et @AdrienTaquet demandent l’ouverture d’une enquête en France.

Man erfährt von Agnès Leclair, daß die angelockten ungefähr 40 Mädchen, „einige von ihnen 14 Jahre alt“, in Manhattan und in Florida, am „Milliardär“ Jeffrey Epstein zwischen 2002 und 2005 für einige Hundert Dollar in bar sexuelle Handlungen hätten ausführen müssen.

„billionaire jeffrey epstein“, ungefähr 794.000 Ergebnisse (0,32 Sekunden)
„milliardär jeffrey epstein“, ungefähr 244.000 Ergebnisse (0,29 Sekunden)

Madame Agnès Leclair und Ihr anderen Qualitätsjournalisten, könnt Ihr nicht wie ich, ein einfaches Schaf aus der Menge und seit vielen Jahren von seiner Herrin vor Spieß oder Kochtopf bewahrt, mit Euren gepflegten manikürten Fingerchen in die Tasten tippen, Forbes aufrufen und lesen:

„Warum Sex-Täter Jeffrey Epstein kein Milliardär ist“
Why Sex Offender Jeffrey Epstein Is Not A Billionaire. By Noah Kirsch, Forbes, July 8, 2019
„Gerichtsunterlagen bestätigen, daß Jeffrey Epstein nicht einmal nahe daran ist, Milliardär zu sein“
Court Documents Confirm Jeffrey Epstein Is Nowhere Near A Billionaire. By  Lisette Voytko,
Forbes, July 16, 2019

Muß ich das machen mit meinen plumpen unbeschnittenen Klauen, oder wißt Ihr alle, daß er kein Milliardär, kein Billionaire, ist, findet es aber noch geiler, wenn Ihr übertreibt und die Reichen gleich nebenbei fertig macht? Serge Dassault, 26,1 Milliarden Dollar, der Besitzer des Figaro, gehörte auch zum Club der Reichen. Wollt Ihr mit ihm auf seinem Grab und mit allen noch lebenden Medienbesitzern Rechnungen begleichen?

Oder ist es so, daß Euren Neid und Euren Haß, nicht dazu zu gehören, der „Milliardär“ noch mehr antörnt als ein Millionär? Geil könnt Ihr nur so werden, Ihr armen Medienschaffenden? „Wer in aller Welt ist Jeffrey Epstein?“ Dazu hat Forbes jede Menge Informationen, und Ihr könnt sicher sein, daß die meisten keine Fake News sind, weil Forbes von Geschäftsleuten zu Rate gezogen wird, die sich Ideologie nicht leisten können. Und bringt mir jetzt bitte nicht George Soros, der ist auch nichts anderes als ein Spekulant.

Bei Forbes findet Ihr viel zu Jeffrey Epstein, verlinkt auch den Spruch des Donald Trump, von 2002:

„Epstein liebt es, Leuten zu erzählen, er sei ein Einzelgänger, ein Mann, der niemals Alkohol oder Drogen angerührt habe, und dessen Nachtleben weit entfernt von aktiv sei. Und dennoch, wenn Sie mit Donald Trump reden, kommt ein anderer Epstein hervor. ‚Ich kenne Jeff seit fünfzehn Jahren. Wunderbarer Mann.‘ Trump dröhnt aus einem Lautsprecher. ‚Mit ihm hat man viel Spaß. Man sagt sogar, daß er so sehr wie ich schöne Frauen mag, und viele von ihnen gehören zu den jüngeren. Daran besteht kein Zweifel – Jeffrey genießt sein gesellschaftliches Leben.“

Jeffrey Epstein: International Moneyman of Mystery. By Landon Thomas Jr.,

Diese Mühen macht Ihr, in den Massenmedien, Euch nicht; Ihr könnt immer nur zetern über das Social Network und seine unseriösen bis erfundenen Nachrichten. Der Tagesspiegel entdeckt z.B. heute schon, heute! Ghislaine Maxwell, „Epsteins rätselhafte Vertraute„. Was an ihr rätselhaft sein soll, könnten die sehr geehrten Redakteure den Lesern bitte erklären. Ist etwas rätselhaft, nur weil Ihr den Ar$ch nicht hochkriegt zum Recherchieren? Ghislaine Maxwell ist spätestens seit dem Prozeß von 2008 bekannt. Mehr dazu könnt Ihr im Geblöke vom Schaf lesen:

Jeffrey Epstein. Neid, Mißgunst und die armen Opfer, 11. August 2019. Den Rest dann hier:
USA. 42 Jahre spannender Sex mit Minderjährigen, 12. August 2019

Wo die Eltern und Erziehungsberechtigten der armen minderjährigen Mädchen waren, das weiß ich immer noch nicht. Der Tagesspiegel schreibt: „Vor Gericht erinnerte sich Giuffre: ‚Mein ganzes Leben drehte sich darum, einfach diesen Männern zu gefallen und Ghislaine und Jeffrey glücklich zu machen. Ihre ganzen Leben drehten sich um Sex.‘ Laut eigener Aussage begegnete sie Maxwell, als sie in Mar-a-Lago arbeitete, dem Sommerhaus des heutigen US-Präsidenten Donald Trump.“

Donald Trump! Bislang habe ich einen Figaro-Artikel gelesen, in dem Donald Trump nicht vorkommt!