Medienspiegel

Sklavenhandel in Ostafrika – ein verschwiegenes Kapitel

Welttag der Erinnerung an den Sklavenhandel

Durch die Sahara oder über den Indischen Ozean: Unzählige Ostafrikaner wurden über viele Jahrhunderte von arabischen Muslimen in den Nahen und Mittleren Osten verkauft.

Doch darüber geredet wird zu wenig, sagen Experten.

https://www.dw.com/de/sklavenhandel-in-ostafrika-ein-verschwiegenes-kapitel/a-50101582

Kommentar GB:

Der Islam ist ein ca. 1300 Jahre altes sklavistisches Gesellschaftssystem, dessen normative Grundlagen unverändert Geltung beanspruchen. Dieses System hat sich sowohl gegen Europäer im Norden wie gegen Afrikaner im Süden gerichtet. Boko Haram in Nord-Nigeria zeigt, daß das bis heute so ist. Tatsächlich existieren bis heute Verhältnisse, die der Sklaverei recht ähnlich sind, nämlich bezüglich der männlichen oder weiblichen ausländischen Arbeiterschaft in Ländern wie Saudi-Arabien und den Emiraten am Golf. In der Asia Times z.B. finden sich öfters entsprechende Berichte, die oft erschütternd sind. Die Betroffenen stammen z. B. aus Nepal oder von den Philippinen.

Literatur:

von Egon Flaig

Weltgeschichte der Sklaverei,

Verlag C.H. Beck / TB, München 2018

https://www.chbeck.de/flaig-weltgeschichte-sklaverei/product/26081