Stärke des asiatischen Monsuns korreliert mit Sonnenaktivität

News-Redaktion / 21.08.2019 /

„Ein amerikanisch-britisches Forscherteam hat Proben von Stalaktiten und Stalagmiten aus einer Höhle im südostasiatischen Laos entnommen, um stabile Isotope von Kohlenstoff und Sauerstoff zu analysieren und somit das Klima der letzten 2.000 Jahre zu rekonstruieren. Konkret untersucht wurden das Isotop O-18, das einen Eindruck von der Stärke des Monsuns zu einem bestimmten Zeitpunkt gibt, und C-13, das den Wasserhaushalt bzw. die Feuchtigkeit der Wetterbedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt reflektiert.

Der Fachbeitrag „Hydroclimatic variability in Southeast Asia over the past two millennia“, der diesen Monat in „Earth and Planetary Science Letters“ erschienen ist, zeigt, dass das Klima in Südostasien im untersuchten Zeitraum äußerst variabel war.“ (…)

„Die aktuelle Studie reiht sich in eine Serie neuerer wissenschaftlicher Arbeiten ein, die ein Licht auf Nicht-Menschliche-Klimafaktoren werfen. Kürzlich legten etwa japanische Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ dar, wie die kosmische Strahlung das Klima beeinflussen kann (Achgut.com berichtete). Wenig später erklärte ein britisch-russisches Forscherteam, ebenfalls in „Nature“, dass das Weltklima erheblich von verschiedenen miteinander verwobenen natürlichen Zyklen beeinflusst wird (Achgut.com berichtete). In eine ähnliche Kerbe schlägt eine weitere aktuelle Forschungsarbeit, deren chinesische Autoren ausdrücklich vor natürlichen Klimaveränderungen warnen, die die Menschheit unvorbereitet treffen könnten (Achgut.com berichtete).“

https://www.achgut.com/artikel/staerke_des_asiatischen_monsuns_korreliert_mit_sonnenaktivitaet