Wenn Todesstrafe zurückgezogen wird: 9/11-Chefplaner würde gegen Saudi-Arabien aussagen

„Scheich Mohammed, mutmaßlicher Drahtzieher der Terroranschläge von 2001, hat über seine Anwälte zu verstehen gegeben, dass er bereit ist, über Saudi-Arabiens Rolle bei den Anschlägen auszusagen. Als Gegenleistung verlangt er eine Garantie, dass er nicht hingerichtet wird.

Chalid Scheich Mohammed, mutmaßlicher Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001, sitzt seit 13 Jahren in dem berüchtigten US-Gefangenenlager Guantánamo ein. Zuvor war er am 1. März 2003 von Sicherheitskräften in der pakistanischen Industriestadt Rawalpindi festgenommen und in ein CIA-Geheimgefängnis auf dem polnischen Militärflughafen Szymany gebracht worden.“ (…)

„Fast parallel zu der Veröffentlichung eines möglichen Deals mit Scheich Mohammed gab es letzte Woche eine Senatsanhörung zu 9/11, auf der FBI-Direktor Christopher Wray sich den Fragen der anwesenden Senatoren stellen musste. Im Rahmen der Anhörung forderte unter anderem der Senator Richard Blumenthal den FBI-Direktor auf, dem Senat Material offenzulegen, welches die unterstützende Rolle der Saudis belegen würde, und betonte:

Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Saudi-Arabien die Angreifer vom 11. September unterstützte und begünstigte.

https://deutsch.rt.com/nordamerika/90783-chefplaner-von-9-11-bereit-auszusagen-rolle-saudi-arabien/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email

Kommentar GB:

Daran ist nichts überraschend. Aber die USA – einerlei unter welcher Präsidentschaft – können sich schlicht nicht leisten, das Kernbündnis mit den Saudis ernsthaft zu gefährden.