Bettina Gruber über Greta Thunberg

WO BLEIBT DIE FARBIGE RETTER-IKONE?

Diskurs-Lego, Fesselballons und Theater.

Als Nachtrag zu ihrem letzten Artikel formuliert Bettina Gruber einige Anmerkungen aus gegebenem Anlass, nämlich Greta Thunbergs jüngster Rede in New York. Deren Theatralität erscheint unserer Autorin als papieren, der imaginierte Standpunkt der 16-Jährigen Revolutionärin oder Bauchrednerpuppe? als olympisch und vulgo postdemokratisch.

BETTINA GRUBER, Dr. phil. habil., venia legendi für Neuere Deutsche Philologie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.

https://www.tumult-magazine.net/post/bettina-gruber-wo-bleibt-die-farbige-retter-ikone-diskurs-lego-fesselballons-und-theater

Kommentar GB:

Das Fazit lautet:

„Ein wenig erinnert das an die Anekdote, der zufolge der französische Adel Beaumarchais‘ Der tolle Tag, die Vorlage von Mozarts Figaros Hochzeit mit seinen Spitzen gegen die Aristokratie begeistert beklatscht haben soll. Das war 1784, fünf Jahre sollten noch hingehen bis zur Französischen Revolution. Hier liegen die Dinge allerdings anders:

Da die in New York versammelten Funktionseliten ihre Macht durch Klima-Maßnahmen aller Arten zu festigen gedenken, steht nicht eine Revolution von unten, sondern eine Repressionswelle von oben bevor. (Hervorhebung GB)

Die zur Galionsfigur der Jugend aufgebaute Klimaaktivistin ist keine Revolutionärin, sondern die Bauchrednerpuppe der global ausgreifenden Macht, die weggeworfen wird, wenn sie nicht mehr brauchbar ist. Zurück dürfte ein fürs Leben beschädigter junger Mensch bleiben.“

Ein weiterer Artikel zum Thema:

https://sezession.de/61597/gretas-apokalypse-und-meine