Was macht den westdeutschen Zeitgeist aus?

von Boris Blaha 12.09.2019

Hat man den inneren Zusammenhang zwischen der heutigen Klimabewegung und den beiden totalitären Bewegungen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts verstanden, wird deutlich, was wir momentan am dringendsten brauchen. Eine Unterbrechung, eine Pause, ein Innehalten, um wieder ein wenig zur Besinnung zu kommen.

„Klimaschutzbewegung, Naturschutz-, Tierschutz-, Umwelt-, Ökologiebewegung, Friedens-, Flüchtlingsbewegung, Frauen-, Schwulen-, Lesben-, befreit die Irren aus den Psychiatrien-Bewegung, Anti-autoritäre-, Anti-Atom-Bewegung, Befreiungs-, Dritte-Welt-, Jugend-, Alternativ-, 68er- und Studentenbewegung. Bewegungen, so weit das Auge reicht.

Sie sind uns heute schon so selbstverständlich geworden, dass wir das Ungewöhnliche daran kaum noch wahrnehmen. Fast scheint es, als könne man gar nicht anders leben, als Teil einer Bewegung zu sein. Wer am Rande stehen bleibt, dem Treiben staunend zusieht, kann nur ein Abgehängter, ein Zurückgebliebener, ein ewig Gestriger sein.“ (…)

https://www.theeuropean.de/boris-blaha/die-klimaschutzbewegung-ist-totalitaer/

Kommentar GB:

„Nicht so in Deutschland im Jahre 2019. Ein krankes Kind mit pathologischem Sendungsbewusstsein, eine hysterisch aufgeladene Klimadebatte und der ›Kampf gegen rechts‹ beherrschen die veröffentlichte Meinung. Mit religiösem Furor geführte Kampagnen spalten das Land in Gut und Böse, für die richtige Gesinnung opfert man bereitwillig Rechtsstaat und Demokratie, Reinigungsleidenschaften und Ketzerdiskurse blockieren jegliche vernünftige Diskussion und das restliche Europa fragt sich, warum die Deutschen wieder auf dem Sonderweg unterwegs sind und erneut zur Gefahr für Europas Stabilität werden könnten.“ (…)

Der reale Nationalsozialismus ist psychisch eben nicht angemessen verarbeitet worden, aller Denkmäler und Politreden an Jahrestagen zum Trotz. Denn alle damals prägenden Merkmale der Mentalität sind nicht verschwunden, sondern haben unbewußt Metamophosen erlebt. So wurde der Judenhaß verdrängt, verleugnet, (anti-zionistisch) rationalisiert und projiziert (auf reale oder vermeintliche Neonazis), und all das begleitet von einer ritualisierten offiziellen Erinnerungskultur, die von einer extremen Einengung der historischen Perspektive (12 statt 1200 Jahre) und vorherrschend einer unbewußt masochistischen Haltung gekennzeichnet ist, die sich mit den alten narzisstisch-kollektiven Größenphantasien in Kontinuität verbindet: vom Bösesten zum Besten sozusagen. Wer für diese psychische Dialektik nur ein bißchen Gespür hat, dem wird prompt speiübel bei all dieser superpharisäischen Gutheit, dieser kitschigen Weltretterpose, die nichts anderes ist, als die neue Oberfläche der alten Fehlhaltungen, Störungen und Perversionen. Aber wer will das wissen? Die EKD sicherlich nicht.

Es gelingt uns bis heute einfach nicht, vernünftig und normal, realistisch und pragmatisch zu sein, als ein Volk unter anderen Völkern, ohne irgendwelche Über- oder Unterwertigkeits-gefühle, und eben das zeigt die mentale Störung an. –

https://www.freiewelt.net/nachricht/evangelische-kirche-will-eigenes-schiff-ins-mittelmeer-schicken-10078944/