Anmerkungen zur Bagatellisierung der Islamisierung

Kommentar GB:
Siehe hierzu den Artikel mit Leserkommentaren in:
und ferner: den Kommentar von R. H. :
Der beschwichtigende, beschönigende, verharmlosende und wesentliche Erkenntnisse der wissenschaftlichen Islamkritik ausblendende Diskurs von NF ist mir zuwider. Deshalb habe ich mal umfassender – keinesfalls vollständig – recherchiert: 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/naika-foroutan-ueber-stereotype-in-fluechtlingsfragen-13886917.html

Zitat aus diesem Interview:

(…) „Das Gerücht, Flüchtlinge vergewaltigten deutsche Frauen, hält sich seit Wochen, obwohl sich die meisten Vorwürfe als falsch erwiesen haben. Es wurde sogar festgestellt: Flüchtlinge sind bei Sexualdelikten nicht auffälliger als Deutsche, woran auch ihre große Anzahl nichts geändert hat.

Gerüchte sind hartnäckig. Sie dienen dazu, unterschwellige Gefühle von Angst oder Ressentiments zu begründen. Der Vergewaltigungsmythos ist aber nichts Neues, schon den italienischen Gastarbeitern wurde nachgesagt, sie vergewaltigten im Schwabenland blonde Frauen. Es ist ein Narrativ, das in der Geschichte immer wieder im Zusammenhang mit Fremden auftaucht. Da schwingt sehr viel mit: Das deutsche Blut wird beschmutzt, der Volkstod eingeleitet. Es ist ein tief verwurzeltes, zutiefst rassistisches Ressentiment. Dass es in der Debatte nicht als solches dekodiert wird, ist schlimm.“ (…)  Hierzu:

http://www.gam-online.de/text-Auftragsstudien.html

https://www.atheisten-info.at/downloads/Krauss36.pdf

In den meisten dieser Studien schimmert in den Auswertungspassagen ein stark alarmistischer Tonfall durch, der ohne Anflug tragfähiger Argumentation kritisch-ablehnende Haltungen gegenüber dem Islam grundsätzlich als unbegründet, illegitim und zurückzudrängen konnotiert, anstatt als rational nachvollziehbare und begründbare Einstellungsoption zu betrachten. Damit lassen diese Studien oftmals ihren politisch abhängigen und vorgefassten Charakter erkennen und erweisen sich so als wissenschaftlich höchst zweifelhaft.

Das gilt insbesondere für die jüngst erschienene Studie „Deutschland postmigrantisch“(4) unter der Leitung der höchst umstrittenen Naika Foroutan, der bereits im Rahmen der Sarrazin-Debatte statistische Irreführung vorgeworfen worden war.(5) Bezeichnenderweise wurde diese Studie von der ebenfalls stark umstrittenen Aydan Özoguz (SPD) vorgestellt, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung und Schwester der islamistischen Betreiber der Internetseite Muslimmarkt(6). Absolut inakzeptabel ist hier jedenfalls der Tatbestand zu bewerten, dass nicht nur in diesem Fall „postmigrantische“ Quotenakteurinnen im Fokus der Öffentlichkeit darüber negativ urteilen dürfen, dass angesichts der weltweiten, europaweiten und deutschlandweiten Gewaltagenda islamischer Tätergruppen (vom Halsabschneiden vor laufender Kamera, über Ehrenmorde, Selbstmordattentate, salafistische Umtriebe, Schariapatrouillen, antijüdischen Hasskundgebungen, Gewaltexzessen bis zu kriminellen und subkriminellen Alltagsdrangsalierungen vielfälligster Art) ein relativ kleiner Teil der Deutschen die in ihrer orientalisch-islamischen Normativität, Mentalität, Kleidung, Haram-und-Halal-Kultur, archaischen Sittenorientierung etc. verharrenden muslimischen Migranten nicht als „wirklich deutsch“ ansehen, 42 Prozent den Moscheebau in Deutschland eingeschränkt sehen wollen, 60 Prozent für ein Verbot der Knabenbeschneidung aus religiösen Gründen eintreten und 48 Prozent sich gegen das Tragen des Kopftuchs von Lehrerinnen aussprechen.
Insgesamt betrachtet ist dem ideologischen Klage-Diskurs dieser Studie entgegenzuhalten, dass die Muslime von den einheimischen Nichtmuslimen nicht böswillig, verschwörerisch und grundlos „ausgegrenzt“ werden, sondern dass sich ein großer Teil der Muslime in Deutschland – in starkem Kontrast zu anderen Zuwanderergruppen – durch das ostentativ-beharrende Festhalten an orthodox-islamischen Normenvorgaben und generell dem „islamischen Identitätsnarrativ“ aus dem „nationalen Narrativ“ selbst eigentätig herausdefinieren. Kurz gesagt: Es ist nicht die „Islamophobie“ der Einheimischen, sondern die Assimilationsphobie der Muslime, die deren Integration systematisch blockiert und verhindert. (Hervorhebung GB)

Prof. Schachtschneider:

http://recentr.com/2011/03/10/professor-schachtschneider-verfassungswidrigkeit-islamischer-religionsausubung-in-deutschland/

Diese Islamisierung wird wegen einer Religionsfreiheit nicht nur von Bund und Ländern hingenommen, sondern von weiten Teilen der Gesellschaft, vor allem von Kirchen, Medien und Parteien, eifrig gefördert; denn Deutschland will als Hort der Menschenrechte der Welt ein Vorbild sein. Eine derart weitgehende Religionsfreiheit gibt es aber weder als Menschenrecht noch als Grundrecht. Das Grundgesetz kennt kein Grundrecht der Religionsfreiheit, sondern in Art. 4 Abs. 1 und 2 GG drei allgemeine Religionsgrundrechte, die Freiheit des Glaubens, die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses und die Gewährleistung der ungestörten Religionsausübung. Diese Grundrechte faßt das Bundesverfassungsgericht in ständiger Rechtsprechung zu dem Grundrecht der Religionsfreiheit zusammen. Es hat sich damit einen eigenen Grundrechtstext gegeben, freilich verfassungswidrig. (Hervorhebung GB)

Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Er verlangt nach dem Gottesstaat. Jede Herrschaft von Menschen über Menschen ist durch Allah befohlen. Demokratie, Gewaltenteilung, Opposition sind dem Islam wesensfremd. Die Menschenrechte stehen in der islamischen Gemeinschaft unter dem Vorbehalt der Scharia. Der Koran und die koranische Tradition und damit auch die Scharia mit den Hudud-Strafen (Steinigen, Köpfen, Amputieren, Auspeitschen) sind das höchste Gesetz. Der Islam akzeptiert, abgesehen vom Übertritt zum Islam, die Religionsfreiheit nicht. Apostasie wird schwer, auch mit dem Tode, bestraft. Freiheit besteht im koranischen Leben. Männer und Frauen haben nicht die gleichen Rechte usw. (Hervorhebung GB)

Auszüge aus Kommentaren zu Schachtschneider:

Die Glaubwürdigkeit von Dr. Naika Foroutan
http://www.youtube.com/watch?v=_nz4rJVK9I4&feature=related

Barbypüppchen Foroutan erklärt bei Beckmann die deutsche Realität
http://www.youtube.com/watch?v=b1mepQLF6-o&feature=related

Dr. Naika Foroutan jongliert mit Zahlen.
http://www.youtube.com/watch?v=7KtBP6XYsS0&feature=related

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Ich muss sagen? ich habe gegen? den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser [muselmanisch-bosniakischen SS-] Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind.

Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!

– Heinrich Himmler

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Hartmut Krauss

Die Gebote moslemischen Diskussionsverhaltens gegenüber Nicht – Moslems

1. Du hast den Koran gar nicht gelesen !
2. Du hast den Koran nicht richtig gelesen !
3. Du hattest die falsche Übersetzung !
4. Den Koran kann man gar nicht übersetzen, denn er ist Gottes Wort !
5. Wenn du ihn (den Koran) gelesen hast, hast du ihn falsch verstanden !
6. Wenn du vielleicht Teile verstanden hast, hast du eben nicht alles verstanden !
7. Auch wenn man den Koran sein ganzes Leben lang studiert, kann man ihn nie ganz verstehen!
8. Du musst alles im Kontext sehen !
9. Du hast den Kontext nicht berücksichtigt !
10. Du bist ein intoleranter Rassist ohne Respekt !
11. Das sind keine Moslems !
12. Alle anderen Religionen sind verfälscht, nur der Koran ist die Wahrheit !
13. Du bist ein Ungläubiger !
14. Die Shiiten sind keine richtigen Moslems !
15. Die Sunniten sind keine richtigen Moslems !
16. Die Aleviten sind keine richtigen Moslems !
17. Wir sind die richtigen Moslems !

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Der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss sieht neben dem Rassismusvorwurf, dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit etc. im Islamophobievorwurf ein “neoinquisitorisches Instrument” der Islamapologetik.

Diese „zielt im Kontext der (…) Grundmuster der Diskursverwirrung primär darauf ab, den Islam als Gegenstand kritischer Analyse und Reflexion zu entsorgen und nur noch als Objekt der Affirmation und Beschönigung (…) zuzulassen.“”

Kritik am Begriff:

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamophobie#Kritik_am_Begriff

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamfeindlichkeit#Einzelnachweise

Die Soziologin Naika Foroutan gibt Thilo Sarrazins Bestseller Deutschland schafft sich ab (2010) eine Mitverantwortung an zunehmender Islamophobie. Die „tendenziösen und pauschal abwertenden“ Ausführungen hätten „Dämme brechen lassen“. Der Diskursraum habe sich bis an den Punkt öffentlicher Diffamierung verlagert. Foroutan sieht einen Zusammenhang zu steigender Islamophobie. Sarrazin könne demnach „als Katalysator deutscher Befindlichkeiten verstanden werden“.[91]

Abschließend würde ich (R. H.) NFs analytisch niveauloser Sarrazin-Replik

https://www.hs-magdeburg.de/fileadmin/user_upload/Fachbereiche/AHW/files/ringvorlesungen/naika-foroutan-identitaet-oder-integration.pdf

Hartmut Krauss´ Sarrazin-Kritik mit folgendem Auszug entgegenhalten:

http://www.gam-online.de/text-Jenseits%20von%20euphorischer%20Zustimmung.html

Die Dysfunktionalität islamischer Sozialisation/Erziehung unter den Bedingungen einer nichtmuslimischen, säkularisierten, modern-westlichen Gesellschaft ergibt sich schon grundsätzlich daraus, dass der orthodoxe Islam eine absolutistisch „eingefrorene“ frühmittelalterliche Weltanschauung und Sozialmoral verkörpert, die als Orientierungs- und Sinngebungsgrundlage für ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben und Arbeiten unter spätmodernen Gesellschaftsbedingungen gänzlich ungeeignet ist.

D. h.: Der orthodoxe, unter den Diasporabedingungen „fundamentalisierte“ Islam erweist sich vor allem auch als untaugliches, weil gegenüber den spätmoderner Gesellschaftsverhältnissen mit ihren spezifischen Anforderungsstrukturen fehlorientierendes bzw. dysfunktional-desintegratives Bedeutungssystem. So geht es religiöser Erziehung im Allgemeinen wie islamischer Subjektzurichtung im Besonderen nicht um ein rationales Verstehen des Mensch-Welt-Zusammenhanges, sondern um die Herstellung eines affektiv positiven und spirituellen Verhältnisses zum Glauben an eine fiktive Instanz. Ist dieses affektive Glaubensverhältnis erst einmal „konkurrenzlos“ befestigt, geht es im zweiten Schritt um die (mehr oder minder explizite) Abwertung der Anders- und Nichtgläubigen bzw. um den Herrschaftsanspruch der „Rechtgläubigen“.

Denn es ist grundsätzlich falsch, Einwanderer aus diesen Ländern/Regionen (Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika)  pauschal zu kulturalisieren und per se als integrationsresistente und streng gläubige Muslime zu klassifizieren. Tatsächlich befinden sich unter den Einwanderern aus islamischen Ländern auch islamgeschädigte Menschen, antiislamistische Oppositionelle mit einer säkular-demokratischen Grundorientierung, Ex-Muslime, verfolgte Christen etc. Für diese bildungsorientierten und integrationsbereiten Gruppen, die das Leben in einem säkularen Land mit einer Grund- und Menschenrechtsordnung gegenüber dem Leben in einem islamischen Gottesstaat oder unter der Diktatur eines repressiven Alltagsislam vorziehen und sich bewusst mit den Grundprinzipien der kulturellen Moderne identifizieren, sollte Deutschland ein offenes Land sein und bleiben. Anstatt nun genau diese Gruppen zu fördern und als Dialogpartner auszuwählen, begehen der deutsche Staat und die politische Klasse den großen Fehler, die orthodoxen Islamverbände zu hofieren und mit einer Islamkonferenz sowie einer ganzen Palette von demokratisch nicht legitimierten Islamisierungsmaßnahmen ausgerechnet die am schlechtesten integrierte, reaktionärste und anpassungsresistenteste Zuwanderergruppe zu belohnen. Demgegenüber wären die spätmodernen europäischen Gesellschaften einschließlich Deutschland gut beraten, gegen die herrschenden Funktionseliten einen offensiven säkular-demokratischen und menschenrechtlichen Grundkonsens durchzusetzen, der den zugewanderten Muslimen in Politik, Medien, Schulen, Gerichten etc. klar und deutlich erklärt: „Wir dulden hierzulande nur eine grundrechtskonforme Verhaltens- und Lebensweise. Einen Prozess der Islamisierung ‚auf leisen Sohlen’ und der Errichtung von islamisch codierten Kolonien werden wir nicht (länger) zulassen. Die Zeit der Verwechselung von Toleranz und Ignoranz ist vorbei“.