Medienspiegel

Die drei Fronten des Judenhasses

«Der muslimische Antisemitismus ist der gefährlichste», sagt Michael Wolffsohn
Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn sieht drei Quellen des wieder aufflammenden Judenhasses. In der jüngsten Ausgabe von «NZZ-Standpunkte» spricht er über das Bündnis von linkem und muslimischem Antisemitismus und erklärt, wieso ihn die Ausfälle der AfD am wenigsten schrecken.
Manuel Frick 3.12.2018
(…) „In Europa finde dieser muslimische Antisemitismus zudem offene Verbündete bei Linksextremen. In diesem Milieu gebe es auch einen «liquidatorischen» Judenhass, so Michael Wolffsohn. Er verweist auf den ersten Anschlag einer Vorläufergruppe der Rote-Armee-Fraktion im Jahr 1969. Ziel des Bombenanschlags im damaligen Westberlin war ein jüdisches Gemeindehaus. «Die Etikette war antiisraelisch, antizionistisch, antikolonialistisch. Aber es richtete sich gegen Juden.» “ (…)

https://www.nzz.ch/international/der-gefaehrlichste-antisemitismus-ist-der-muslimische-ld.1439950

Kommentar GB:

Das aktuellen rhetorischen Absonderungen hierzu – besonders von seiten der SPD – gehen mir nur noch auf den Senkel. Wenn sie doch endlich ihre Klappe hielten.

https://www.nzz.ch/international/warum-in-westeuropa-der-hass-auf-juden-immer-wieder-aufflammt-ld.1400371

https://www.nzz.ch/meinung/neuer-und-alter-antisemitismus-ein-gang-durch-den-irrgarten-der-logik-des-ressentiments-ld.1387925