Die große Reise – Seyran Ateş und der Weg zu einem reformierten Islam

Dokumentarfilm

2017 gründet die Anwältin Seyran Ateş in Berlin eine liberale Moschee. Hier  beten Männer und Frauen gemeinsam, sind Imaminnen und Homosexuelle willkommen. Sofort wird Ateş mit dem Tode bedroht. Der Film begleitet die Deutsche mit türkisch-kurdischer Abstammung beim    Aufbau der Moschee und ihrem Kampf um Reformen im Islam. Er blickt auf  Seyran Ateş‘ Kindheit und Jugend und zeigt, wie die Gleichstellung von muslimischen Frauen zu ihrem Lebensthema wurde. Am 16. Juni 2017 eröffnet Seyran Ates mit zahlreichen Mitstreitern die    Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Das Besondere: Männer und Frauen beten hier Seite an Seite, weibliche Vorbeterinnen sind genauso willkommen wie homosexuelle Imame. Für weite Teile der muslimischen Welt stellt dies eine Provokation dar. Die ägyptische Fatwa-Behörde erklärt die Gebete in der Moschee für „nicht gültig“. Türkische Medien heizen die Stimmung gegen die Moschee in den sozialen Medien weiter an, und Seyran Ates, als Kopf der Moschee, erhält Hunderte Morddrohungen. Schon kurz nach der Eröffnung muss  sie rund um die Uhr vom LKA bewacht werden. Doch Ates gibt nicht auf.

Die Filmemacherin Güner Balci begleitet Seyran Ates eineinhalb Jahre mit der Kamera beim Aufbau der Moschee, bei ihrem Kampf um Reformen im Islam. Sie schaut zurück in die Kindheit und Jugend der Aktivistin und zeigt auf, wie ihre Lebensthemen „Gleichstellung von muslimischen Frauen“ und „Sexualität im Islam“ durch ihren Widerstand gegen ihr konservatives Elternhaus geprägt wurden.

Stab

    Regie – Güner Yasemin Balci

    Autor – Güner Yasemin Balci

    Kamera – Susanna Salonen, Line Kühl, Jesco Denzel

    Schnitt – Marc Bruckwilder

    Musik – Peer Kleinschmidt

https://www.zdf.de/filme/das-kleine-fernsehspiel/die-grosse-reise—–seyran-ate-und-der-weg-zu-einem-reformierten-islam-100.html

Im Ausland gibt es ähnliche Täuschungsversuche:

https://www.meforum.org/campus-watch/59485/islamic-reform-craig-considine-bridge-to-nowhere?utm_source=Middle+East+Forum&utm_campaign=2e50e560be-CW_Caschetta_2019_10_02_06_55&utm_medium=email&utm_term=0_086cfd423c-2e50e560be-34071101&goal=0_086cfd423c-2e50e560be-34071101&mc_cid=2e50e560be&mc_eid=f545b2bfa1

Kommentar Hartmut Krauss:

Auch diese Messe (wie so viele andere!) hatten wir ja bereits gesungen:

https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/woran-ich-nicht-glaube-anmerkungen-zum-tranquilizer-islam/

Warum ich dem Reform-Islam nicht auf den Leim gehe
und Seyran Ates empfehle, in Berlin lieber einen „Salon Holbach für Muslime“ einzurichten.

http://www.faktum-magazin.de/2017/06/hartmut-krauss-warum-ich-dem-reform-islam-nicht-auf-den-leim-gehe/

 

Kommentar R. I. :

Betreff:  Seyran Ates

Zum Tag der offenen Moschee, wieder mal einige Basics, die auch die Taqqya der edlen Wilden, die keineswegs naiv sind,  entzaubern:

 

“Die schlichte Eliminierung der Grundsatzfrage, ob der Koran überhaupt zur religiösen Untermauerung der Werte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft und zur Rechtfertigung der Säkularität herangezogen werden kann, wird nicht einmal gestellt. Von einem Autor, der deren Vorzug genießt und das Amt innehat, muslimische Religionslehrer für eine Gesellschaft und das von ihr getragene Gemeinwesen auszubilden, ist jedoch gerade die eingehende Beschäftigung mit dieser Frage zu fordern.”

Tilman Nagel, Die erdrückende Last des ewig Gültigen, Im Epilog,  ab S. 1207 ff

Scheich Ahmad Muhammad al-Tayyeb war Groß-Mufti und Rektor der Al Azhar, wurde vom Mubarak 2010 zum Scheich der Azhar ernannt, die westliche Presse bezeichnet ihn als Groß-Imam. Er hat 2002 die Selbstmord-Attentate gegen Israel gerechtfertigt. Im deutschen Bundestag sagte er am 15. März 2016, daß der Islam, niemals dulden werde, daß das Wort des Menschen mehr gelte als die ewig gültigen Aussagen Allahs. Deshalb lehnte er einen Euro-Islam, von dem vor allem Nicht-Muslime träumen rundweg ab.

Tilman Nagel, Was ist der Islam, S. 398 und 4286

 

Den VOLTAIRE-Verehrern zum Nachdenken:

Tilman Nagel, Was ist der Islam? ,  S. 633

So wurde er (Muhammad) für Voltaire zum Idealtyp des Verkünders der aufgeklärten natürlichen Religion, die weise, streng, keusch und menschlich sei; Weise, weil sie den Polytheismus ablehne, streng weil sie den Alkohol und das Glücksspiel verwirft, keusch weil sie die Zahl der Ehefrauen auf vier begrenzt; menschlich, weil sie auf die Almosen mehr Wert legt als auf die Pilgerfahrt. Dazu kommt die Toleranz, die die “Encyclopédie” dem Islam noch abgesprochen hatte.

Auch die anderen Aufklärer à la Lessing werden vorgeführt, denn den „Vernunftgläubigen“ war umso willkommener die Botschaft einer Religion, die, wie man unterstellte(!), von vernunftwidrigen Lehren weitgehend frei sein sollte.

Lessings Nathan wird immer noch gespielt und Gymnasiasten ans Herz gelegt. Auch dazu empfiehlt sich das Buch des Professor Nagel.

Der Islam kann zu keiner westlichen Kultur gehören, da er sie zerstören wird.

 

“Die Muslime unserer Tage werden sich zeit ihres Lebens (von der Arbeit) dieser Leute ernähren, und nach unserem und ihrem Tod wird für unsere Söhne das gleiche getan von ihren Söhnen und so fort, denn sie sind Sklaven des Volkes der Gläubigen, solange die Religion des Islam vorherrschen wird”

Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror, 1. Auflage September 2002, 2. Auflage Dezember 2002, S. 227

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes!