Medienspiegel

Die pseudowissenschaftliche Fundierung von Beschimpfungen und Kampfbegriffen

Von „Modernisierungsverlierern“ und „Klimaleugnern“

von Dr. habil. Heike Diefenbach

„Wir haben uns fast schon daran gewöhnt: Jeder, der mit der derzeitig politisch korrekten Weltbeschreibung nicht übereinstimmt, wird beschimpft.

Wer Gender-Studien für unproduktiv und eine Wissenschaftsparodie hält, wird kurzerhand zum „Rechten“, wenn nicht zum „Rechtsextremen“ oder zum Feind der Freiheit der Wissenschaft erklärt (so, als wären Gender-Studien Wissenschaft, was aus vielen Gründen, die die Kritiker wiederholt genannt haben, nicht der Fall ist).“ (…)

Und das ist der Punkt: Es gibt Menschen, die mit einer bestimmten Entwicklung nicht einverstanden sind, aus welchen Gründen auch immer. Sie „verlieren“ nur dann, wenn sich die Entwicklung gegen ihren Willen vollzieht oder gegen ihren Willen von anderen durchgesetzt wird. Das setzt sie nicht automatisch in irgendein Unrecht. Und es erweist die in Frage stehende Entwicklung nicht automatisch als „gut“, nützlich, wünschenswert, begrüßenswert, notwendig oder sonstwie als etwas rein Positives oder Erforderliches.“ (…) (Hervorhebug GB) –  Siehe:

Die pseudowissenschaftliche Fundierung von Beschimpfungen und Kampfbegriffen: Von „Modernisierungsverlierern“ und „Klimaleugnern“

Kommentar GB:

Ein Text zum präzisen Nach – denken; hier wird der Unterschied zwischen logischer Argumentation und bloßer Scheinargumentation exemplarisch und hervorragend vorgeführt.

In der Literaturkritik würde man einen solchen Text als gnadenlosen, aber verdienten Verriß kennzeichnen.

Dringende Leseempfehlung!

Die pseudowissenschaftliche Fundierung von Beschimpfungen und Kampfbegriffen: Von „Modernisierungsverlierern“ und „Klimaleugnern“