Die „zweierlei-Maß“- Politik und -Berichterstattung vergiftet das gesellschaftliche Klima

Hartmut Krauss 

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Die „zweierlei-Maß“- Politik und –Berichterstattung vergiftet das gesellschaftliche Klima

Das Bundeskriminalamt geht von 43 einheimischen rechtsextremistischen „Gefährdern“ aus. Als „Gefährder“ werden von den Behörden Personen eingestuft, denen man eine schwere Straftat oder einen Terroranschlag zutraut.

Demgegenüber werden von den sog. Sicherheitsbehörden aktuell 688 Islamgläubige als „Gefährder“ gezählt. Auch wenn diese Zahl ohne nähere Angabe von Gründen gesunken sein soll, so ist  doch  der quantitative Unterschied ebenso augenfällig wie erheblich. 

Völlig verzerrt bzw. gegensätzlich zur realen Faktenlage ist demgegenüber aber die politisch-medial inszenierte  öffentliche Wahrnehmung und Stimmungsmache mit ihrem einseitigen Alarmismus: Hyperfokussierung hier, Ausschluss der Öffentlichkeit dort, wenn es um „sensible Rücksichtnahme“ auf IS-Rückkehrer geht. So wie in diesem Fall der Sarah O., die Wach- und Polizeidienste für den IS übernommen haben soll. Die Anklage wirft ihr zudem vor, einen Wohnungseigentümer getötet oder vertrieben und Jesidinnen als Sklavinnen gehalten zu haben.

Der Ausschluss der Öffentlichkeit könne dafür sorgen, so der Vorsitzende Richter, „dass die Angeklagte weniger Hemmungen in der Verhandlung habe und Stigmatisierungen verhindert würden.“ 

https://www.suedkurier.de/ueberregional/politik/Prozess-gegen-Konstanzer-IS-Rueckkehrerin-Sarah-O-findet-hinter-verschlossenen-Tueren-statt;art410924,10314992

https://www.welt.de/politik/article201953668/Deutschland-Weniger-islamistische-Gefaehrder-aber-Sorge-wegen-Syrien.html

Kommentar GB:

https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-pistorius-will-deutsche-iskaempfer-aus-syrien-zuruecknehmen-_arid,1867984.html