EU-Dossier: Was von der Leyen tun muss – schafft sie das?

Erich Wiedemann / 05.10.2019 /

„Schluss mit lustig. Am 1. November räumt Jean-Claude Juncker seinen Schreibtisch. Dann verliert die EU-Kommission einen grandiosen Stimmungsbolzen. Juncker war fünf Jahre lang oberster Ballermann der „Europäischen Union“. Auf dem NATO-Gipfel war er so gut in Stimmung, dass der niederländische Premier Mark Rutte ihn stützend unterhakte. Dem belgischen Premier küsste er zur Begrüßung mal auf die Glatze, den ungarischen redete er neckisch mit „Herr Diktator“ an. Der Londoner „Spectator“ erfrechte sich, ein Juncker-Porträt mit „Jean-Claude Drunker“ zu überschreiben.

Jetzt soll Exverteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf den Chefsessel im Brüsseler Berlaymont nachrücken. Sie ist eine sehr ernsthafte Person und trinkt auch keinen Tropfen Alkohol. Sie wird niemals einem Premierminister ein Bussi auf die Pläte drücken.

Aber hat UvdL die nötige Kompetenz für den Job?? Der Zustand, in dem sie die Bundeswehr nach sechs Jahren als Ministerin zurückgelassen hat, spricht nicht dafür.“

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