Islamophilie ist larvierter Judenhaß

An die eigene Vergangenheit gekettet – Deutschlands Einstellung zur Ungerechtigkeit gegenüber dem palästinensischen Volk

Ein Artikel von:

Der Beschluss des Bundestages vom 17. Mai, mit dem die BDS-Kampagne als ein Beitrag zur zunehmenden Bedrohung durch den Antisemitismus in Europa verurteilt wird, ist ein schwerwiegender Anlass zur Sorge. Er markiert die BDS, eine gewaltfreie palästinensische Initiative, als antisemitisch und fordert die Bundesregierung auf, nicht nur der BDS selbst, sondern einer jeden sie fördernden Organisation jegliche Unterstützung zu verweigern. Der Beschluss verweist auf die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber den Juden, und zwar ohne Israels anhaltenden Missbrauch des grundlegendsten Menschenrechts, der Selbstbestimmung, bezüglich des palästinensischen Volkes auch nur zur Sprache zu bringen. Ebenso wenig verweist dieser Beschluss auf die bedeutende Rolle, die eine frühere BDS-Kampagne, nämlich die gegen den Rassismus Südafrikas, bei der Herbeiführung einer gewaltlosen Beendigung des dortigen Apartheid-Regimes gespielt hat; auch fehlt jeder Hinweis darauf, dass selbst diejenigen, die aus strategischen oder pragmatischen Gründen gegen diese BDS-Kampagne gewesen waren, nie versucht hatten, deren Vertreter zu dämonisieren. Von Richard Falk & Hans von Sponeck.

An die eigene Vergangenheit gekettet – Deutschlands Einstellung zur Ungerechtigkeit gegenüber dem palästinensischen Volk

Kommentar GB:

Die nachgeborenen Deutschen sind nicht „schuld“ an der Shoah. Aber sie stehen objektiv in der historischen Kontinuität des deutschen Volkes, dem sie angehören. Da Vergangenheit nicht ungeschehen gemacht werden kann, auch wenn das vom Verdrängungsbedürfnis mächtig gewünscht wird, kann es vernünftigerweise nur um zweierlei gehen: um das nicht-verdrängende und nicht umdeutende und nichts verschweigende Wissen um die Geschichte – diesbezüglich nicht nur um die der Deutschen sondern aller Völker übrigens – und um die Zuwendung zu den lebenden Juden und zu Israel und zu den Lebenden überhaupt, und damit zur Gegenwart und zur Zukunft, denn nur sie können von den Nachgeborenen beeinflußt und bestenfalls auch gestaltet werden.

Die in dem obigen Artikel aufscheinende Islamophilie ist m. E. Ausdruck eines Dhimmitums, das sich zur Selbsttäuschung und Täuschung antizionistisch darstellt, und das unter Einschluß der politischen Programmatik und Praxis von Hamas (Gaza) und Hizbollah (Libanon), die auf die Beseitigung des Staates Israel und die Vernichtung der israelischen Juden abzielt.

Das ist nicht die einzige, aber neben dem uralten koranisch-islamischen Judenhaß weltpolitisch gesehen wohl die wichtigste Gestalt des Judenhasses heute, und daher ist sie eine Herausforderung für unsere historische Verantwortung, die der Nachgeborenen.

Gibt es ein „palästinensisches Volk“?

Und wenn ja, seit wann?

Islamophilie als larvierter Judenhaß

BDS: Boykottpolitik als Judenhaß

Antisemitismus? Nein: Judenhaß!