Türkische Syrienpolitik

Erdogan: „Wir könnten plötzlich eines Nachts kommen“

02. Oktober 2019
(…) „Auch die Umsiedlungspläne Erdogans stoßen nicht nur unter arabischen Stämmen auf Widerstand. Nach seiner Rede vor der UN wurde sehr bald herausgestellt, dass hinter den vorgebrachten humanitären Absichten politische Ziele des türkischen Machtpolitikers stecken, die auf die Vertreibung von Kurden hinauslaufen. Die Strategie Erdogans, die Flüchtlinge für seine politischen und territorialen Absichten in Syrien zu instrumentalisieren (Flüchtlinge aus Syrien: Erdogan droht der EU, sorgt für Ärger.Erdogans französischer Amtskollege Macron kritisierte dies und obendrein äußerte er sich zum Stand der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte in der Türkei. Die Antwort aus Ankara war gereizt und grenzwertig. Außenminister Mevlüt Cavusoglu hielt Macron vor, dass er seine Grenzen überschreite und Terroristen von der YPG/PKK in seinem Amtssitz empfange und sich alles in allem verhalte wie ein krähender Hahn, dessen Füße in Sch… stecken.

Es wird nicht der letzte Ärger dieser Art sein.“

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