Medienspiegel

«Asyltourismus»

«Der andere Blick»
Wie die demokratische Kultur in Deutschland Schaden nimmt und was dagegen zu tun ist
Viele Menschen beklagen Redeverbote und eine intellektuelle Lähmung in Deutschland. Die Parteien der Mitte haben sich jedoch als Taktgeber der Debatte verabschiedet. Die Zivilgesellschaft muss sich also selbst helfen und dafür die Medien in die Pflicht nehmen.
Eric Gujer 15.11.2019

https://www.nzz.ch/international/der-andere-blick-wie-unliebsame-meinungen-diskreditiert-werden-ld.1522172

Kommentar GB:

Vertuschung als Politik:

„Nach dem Attentat auf dem Berliner Breitscheidplatz erklärten zunächst verschiedene Politiker der Union, unter ihnen der damalige Innenminister Thomas de Maizière, es sei viel zu früh, von einem islamistischen Anschlag zu sprechen – obwohl die Tatausführung eindeutig für muslimisch-fundamentalistischen Terrorismus sprach. Die zweite, gerne von Moderatoren des öffentlichrechtlichen Rundfunks benutzte Beschwichtigungsformel lautete, der Respekt vor den Opfern verbiete es, über die Hintergründe der Tat zu spekulieren. Als sei es eine Verhöhnung der Toten, wenn man nachfragt, wer sie ermordet habe.

Auch hier ging es um Diskursverengung. Oder wie man gesagt hätte, bevor solche Euphemismen zum Allgemeingut wurden: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ein Jahr nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise hatte die Bundesregierung natürlich kein Interesse daran, zu erörtern, welchen Anteil die offizielle Migrationspolitik an der Verschlechterung der Sicherheitslage hat. Lieber den Diskurs ein bisschen verengen.“

Eben! Und das angesichts der bekannt gewordenen Aussagen vor dem Amri-Untersuchungsausschuß. Sie machen so weiter wie sie begonnen haben …