Bischof Bedford-Strohm stellt falsche Ideen zur Rede

Henryk M. Broder / 16.11.2019

„Die Evangelische Kirche in Deutschland, EKD, ein Zusammenschluss von 20 formal eigenständigen „Gliedkirchen“, feiert einmal im Jahr ihre „Synode“, eine Art Parlament mit 126 Abgeordneten, die im Namen von 21 Millionen Protestanten Kirchengesetze beschließen und den „Vorstand“ der EKD wählen.

In diesem Jahr fand die Synode in Dresden statt, auf der Tagesordnung stand u.a. die Frage, wie die richtige „Antwort auf den drohenden Klimawandel“ lauten müsste und welche „friedensethischen Konzepte“ die Kirche anbieten sollte, um eine „Orientierung für konkretes Handeln“ zu geben. So weit, so gut. Frieden und Klima gehören zu den Kernkompetenzen der Kirche. Beide Themen haben mit dem Wirken einer höheren Macht zu tun.

Aber das war nicht alles. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, nahm auch zu irdischen Vorgängen Stellung. Er sagte u.a.:

„Wenn im Bundestag und in den Landtagen vertretene Parteien rechtsradikale Ideen in ihren Reihen dulden, dann disqualifizieren sie sich im demokratischen Diskurs… Wir werden die zur Rede stellen, die Rechtsradikalen Deckung geben, auch dann, wenn sie selbst nicht so denken…“

https://www.achgut.com/artikel/bischof_bedford_strohm_stellt_falsche_ideen_zur_rede

Kommentar GB:

Dieser Herr, m. W. ist er zufällig in der SPD, einige seiner Kollegen, sowie einige Kollegen von der katholischen Fraktion in Deutschland lösen bei mir rätselhafterweise einen massiven Eindruck von Peinlichkeit aus. Und ich weiß nicht, warum eigentlich. Sie meinen es doch nur gut. Oder? Vielleicht deswegen?