Medienspiegel

Islam- und migrationspolitische Lagerbildung

Veröffentlicht

Hartmut Krauss

Man ist (nicht zuletzt angesichts mancher Facebookgruppenerfahrungen) immer wieder negativ überrascht, dass nach wie vor so viele IslamkritikerInnen auf die desorientierende Fata morgana „liberaler Islam“/“liberale Muslime“ hereinfallen und sich weitgehend auf die Rolle von „UnterstützerInnen“ dieses Täuschungskonstrukts reduzieren. Genauso, wie es keinen Faschismus mit menschlichen Antlitz gibt, gibt es auch keinen „liberalen Islam“.

http://www.faktum-magazin.de/2017/06/hartmut-krauss-warum-ich-dem-reform-islam-nicht-auf-den-leim-gehe/

https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/woran-ich-nicht-glaube-anmerkungen-zum-tranquilizer-islam/

https://frankfurter-erklaerung.de/2016/07/es-gibt-keinen-liberalen-islam/

http://www.gam-online.de/text-islam%20und%20muslime.html

Unsere Aufgabe als aufgeklärte Europäer wäre es (gewesen), uns eigenständig und unabhängig zu formieren und den absoluten Gegensatz zwischen unserer – zum Teil allerdings bereits stark ramponierten – säkular-demokratischen Lebens- und Werteordnung und der islamischen Herrschaftskultur ins Zentrum zu rücken sowie den hier lebenden Muslimen – im Einklang mit den Ex-Muslimen – eine Exitoption (Atheist Republic) aufzuzeigen.

Die Muslime werden von der großen Mehrheit der Europäereben gerade nicht aus rassistischen oder fremdenfeindlichen Gründen abgelehnt (das ist demagogische Propaganda des proislamischen Herrschaftskartells unter realitätsverzerrender Ausschlachtung einer kleinen Gruppen von einheimischen Rechtextremisten), sondern als Träger/innen einer totalitären und repressiven Herrschaftsideologie, die sich einer monotheistischen Basisbehauptung bedient und ein extremes Hassbild gegen Ungläubige beinhaltet. D.h. Islamkritik bzw. Kampf gegen den Islam und seine Ausbreitung in Europa ist – bislang viel zu schwache – progressive Selbstbehauptung (man könnte sagen: Aufklärungspatriotismus) und tendenziell bereits schlicht „Notwehr“ gegen staatlich geförderte Islamisierung.

Zur Struktur der islam- und migrationspolitischen Lagerbildung siehe die Skizze im

Anhang

Struktur der islam- und migrationspolitischen Lagerbildung

I. Das institutionell übermächtig erscheinende proislamische globalkapitalistisch-multikulturalistische Herrschaftskartell, das hinter der UN-Migrationspolitik steht1.

1. Das exportorientierte Großkapital (deutsche DAX-Konzerne) inklusive seiner Verbände (BDI, BDA) und zahlreiche Stiftungen sowie unternehmensnahe Institute.

2. Die breit aufgestellte Asyl- und Integrationsindustrie (Caritas, Volkshochschulen, Internationaler Bund, PROASYL, Paritätischer Wohlfahrtsverband etc.)

3. Die wirtschaftslobbyistisch „geführten“ etablierten Parteien und ihre Umfeldorganisationen

4. Die zentralen Staatsapparate (Ministerien, Justiz, Sicherheitsapparate, Bildungssystem, Sozialbürokratie, politik- und staatnahe Auftragswissenschaft etc.)

5. Die Kirchen

6. Die Gewerkschaften

7. NGOs (Open Society-Netzwerk)

 

II. Das Lager der „rechtspopulistischen“ bis rechtsextremistischen Opposition

1.Die AfD und weitere Parteien rechts von ihr (NPD, DIE RECHTE, Dritter Weg)

2. Pegida, Identitäre Bewegung

3. Netzwerk rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Publikationsorgane (Junge Freiheit, COMPAKT, PI, JouWatch etc.)

 

III. Häretiker des herrschenden Lagers: Boris Palmer, Thilo Sarrazin, Hans-Georg Maaßen, CDU-Werteunion

 

IV. Das Lager der „Islamkritik light“

Man versucht die Islamkritik „politisch-korrekt“ vorzutragen, spricht vom „politischen Islam“ (als gäbe es einen unpolitischen Islam) , trennt realitätswidrig viel zu stark zwischen Islam und Muslimen, übernimmt das Label „Muslimfeindlichkeit“ (als gäbe es einen „Islam ohne Muslime“), grenzt sich zwar nach „rechts“, aber nicht nach „pseudolinks“ sowie gegenüber dem proislamischen Herrschaftskartell ab, verunglimpft die wissenschaftlich-analytische Grundsatzkritik des Islam als „zu radikal“ (also als zu sehr an die Wurzeln gehend), reduziert sich oftmals selbst auf die Rolle von Unterstützern und „Fans“ der sog. Reformmuslime, die als Schrittmacher der „Islamkritik light“ fungieren etc.

1. „Initiative säkularer Islam“ und ihre einheimischen Unterstützer

2. Imamin Seyran Ates und ihre Moschee inklusive ihrer einheimischen Unterstützer

3. GBS, HPD und Umfeldorganisationen

4. TERRES DES FEMMES

Diese Akteure befinden sich überwiegend (zum Teil sogar mit Parteibuch) in der kommandierten Einflusszone von SPD, Grünen und Linkspartei, also dem pseudolinken Flügel des globalkapitalistisch-multikulturalistischen („bunten“) Herrschaftskartells, so dass deren „Abgrenzung nach rechts“ scheinheilig ist.

Denn:

„Der Islam und seine Komplizen stehen ‚rechts‘ “

http://www.gam-online.de/text-Islam%20und%20seine%20Komplizen.html

 

V. Die Masse der unorganisierten/atomisierten Unzufrieden-Unentschiedenen, die zwischen den Lagern hin und herschwanken und sich in den sozialen Medien tagtäglich an der „kunterbunten“ Erscheinungsoberfläche der migrationsbedingten Islamisierung reiben.

1 Siehe hierzu auch: http://www.gam-online.de/text-Unterwerfung.html oder https://www.youtube.com/watch?v=N3gbQuk2WB4