Junk Science

Medien entdecken den gewalttätigen Ausländer als “Angstfigur”

„Schade, dass man Junk Science nicht steigern kann.

Die angebliche Studie, die Thomas Hestermann von der „[FACH]Hochschule Macromedia“ durchgeführt hat, sie verlangt geradezu danach, vom anderen Junk Studien abgehoben zu werden – als besonderer Junk, Mega-Junk oder Junk XXL.

Hestermann verbreitet seinen Junk vorab. Noch bevor die angebliche Studie veröffentlicht ist, veröffentlicht er eine Pressemeldung, die die Ergebnisse der Junk Studie zusammenfasst.“ (…)

Junk Science: Medien entdecken den gewalttätigen Ausländer als “Angstfigur”

Kommentar Hartmut Krauss:

11. 12. 2019   –  Das hatten wir ja schon thematisiert:

https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/krauss-hartmut-fuer-eine-polizeiliche-kriminalitaetsstatistik-auf-der-hoehe-der-realen-problemlage/

„Tatsächlich stößt man bei bestimmten Politikern, Journalisten und Anhängern einer undifferenzierten Schönfärbung und pauschalen Inschutznahme von Migranten immer wieder auf eine verbalaggressive Abwehr der Erfassung und Nennung des Herkunftshintergrundes von Straftätern (Ausländer oder eingebürgerte Migranten mit oftmals nichteuropäischem Sozialisationshintergrund). Welche verquere Einstellung steckt hinter diesem hartnäckigen Hang zur Realitätsverschleierung?

De facto ist die Darlegung und Reflexion des Herkunftshintergrundes von Straftätern ein wesentlicher Indikator sowohl für die Polizei als auch für die Politik, die Wissenschaft sowie für die demokratische Öffentlichkeit. Erstens informiert dieser Indikator über Ausmaß und Struktur des grenzüberschreitenden Imports von kriminellen Gruppen aus bestimmten Ländern und Regionen. Zweitens informiert er über den Integrationsstand unterschiedlicher Zuwanderergruppen – gerade auch bei gleicher oder ähnlicher sozialer Lage. Drittens gibt er einen Hinweis auf herkunftskulturelle Sozialisationsmuster und Einflüsse, die kriminelles Handeln bedingen[4]. Nicht zuletzt verstößt die bewusste Vorenthaltung von wesentlichen Fakten gegen die Wahrheitsorientierung als Leitwert einer um Aufklärung bemühten demokratischen Öffentlichkeit.“