Kleine Handreichung für Menschenfeinde

Vernünftige Positionen im Diskurs zu vertreten ist bekanntlich etwas für Amateure und Anfänger. Solche Positionen erhalten möglicherweise wohlwollende Zustimmung, tragen zur Versachlichung von Diskussionen bei, aber produzieren eben das nicht, was in der Ökonomie sozialer Netze zu den wichtigsten Gütern gehört: Aufregung und Aufmerksamkeit.

Sehr viel anspruchs- und reizvoller, und nur etwas für echte Diskurs-Profis, ist hingegen eine ganz andere Aufgabe: nämlich Positionen zu etablieren, die zwar aufregend, aber auch so bescheuert und menschenfeindlich sind, dass kein vernünftiger Mensch ihnen in irgendeinem zurechnungsfähigen Zustand zustimmen würde.

Wie aber ist es möglich, gewinnbringend Positionen im allgemeinen Diskurs zu etablieren, die eigentlich alle Menschen ablehnen, die noch ein paar ihrer Tassen im Schrank haben? Da man-tau ja auch ein Fachblog für Diskurspflege ist, präsentiere ich hier also ein paar wertvolle Handreichungen für Menschenfeinde.

1. Vom mutigen Kampf gegen den Block des Bösen

2. Vom sorgfältigen Auswählen der zulässigen Wirklichkeit

3. Vom Säubern der Diskurse: Putzteufel und Jagdmeuten

4. Kontaktschuld: Wer mit Menschen redet, die mit Menschen reden, die ich ablehne, wird geblockt

5. Ironie: Rebellen, die nach unten treten

6. Feld und Festung: Von der Unschuld der Aggression

7. Was tun? Bach- und Böhmermänner und andere Scheinriesen

Kleine Handreichung für Menschenfeinde

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