Medienspiegel

Merkel in Auschwitz

Angela Merkel   –   16.12.2019

„Auschwitz dieser Name steht für den millionenfachen Mord an den Jüdinnen und Juden Europas, für den Zivilisationsbruch der Shoa, dem sämtliche menschlichen Werte zum Opfer fielen. Auschwitz steht auch für den Völkermord an den Sinti und Roma Europas, für das Leid und die Ermordung von politischen Gefangenen und Vertretern der Intelligenz in Polen, von Widerstandskämpfern, von Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion und anderen Ländern, von Homosexuellen, von Menschen mit Behinderungen sowie unzähligen anderen Menschen aus ganz Europa. Das Leiden der Menschen in Auschwitz, ihr Tod in den Gaskammern, Hunger, Kälte, Seuchen, qualvolle pseudomedizinische Versuche, Zwangsarbeit bis zur völligen Erschöpfung was hier geschah, lässt sich mit Menschenverstand nicht erfassen.“ (…)

https://www.theeuropean.de/angela-merkel/rede-von-bundeskanzlerin-merkel-zum-zehnjahrigen-bestehen-der-stiftung-auschwitz-birkenau/

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/christoph-heusgen-auf-antisemitismus-liste/

Kommentar GB:

Das ist doch alles seit Jahrzehnten bekannt.

Warum thematisiert sie das heute? Niemand kann doch die Vergangenheit ändern.

Allerdings wäre es heute möglich und nötig, hier und heute politisch-praktische Konsequenzen daraus zu ziehen, zum Beispiel im Abstimmungsverhalten Deutschlands in der UNO, wenn es wieder mal gegen Israel geht. Aber das wird eben nicht gemacht.

Es geht weiter gegen Israel, und das besonders gerne mit islamophilen Vorwänden.

Aber das hat – ganz klar – mit Judenhaß (bzw. „Antisemitismus“) gar nichts zu tun.

Oder vielleicht doch?

Eine Frage an die Israelkritiker

Angela mortis

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Kommentar R. H. :

M. E. begeht die BKin in ihrer Rede einen aktuell geschichtspolitischen Widerspruch:

Einerseits die völlig richtige Anprangerung von Taten faschistischen Terrors während der Nazidiktatur und

andererseits die Ausblendung der weiteren Forcierung der Islamisierung mit dem Ziel, der Errichtung einer Gottesdiktatur.

Was u. a. folgende Auszüge dokumentieren:

„Schweigen darf nicht unsere einzige Antwort sein. Dieser Ort verpflichtet uns, die Erinnerung wachzuhalten. Wir müssen uns an die Verbrechen erinnern, die hier begangen wurden, und sie klar benennen.

An die Verbrechen zu erinnern, die Täter zu nennen und den Opfern ein würdiges Gedenken zu bewahren ‑ das ist eine Verantwortung, die nicht endet. Sie ist nicht verhandelbar; und sie gehört untrennbar zu unserem Land. Uns dieser Verantwortung bewusst zu sein, ist fester Teil unserer nationalen Identität, unseres Selbstverständnisses als aufgeklärte und freiheitliche Gesellschaft, als Demokratie und Rechtsstaat.

Denn wir erleben einen besorgniserregenden Rassismus, eine zunehmende Intoleranz, eine Welle von Hassdelikten. Wir erleben einen Angriff auf die Grundwerte der liberalen Demokratie und einen gefährlichen Geschichtsrevisionismus im Dienste einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.

Wir alle tragen Verantwortung. Und zu dieser Verantwortung gehört auch das Gedenken. Wir dürfen niemals vergessen. Einen Schlussstrich kann es nicht geben ‑ und auch keine Relativierung.“

 

Der folgende Beitrag belegt in evidenter Weise diesen Zusammenhang:

Zum Verhältnis von Islam/Islamismus,  Faschismus/Nationalsozialismus und totalitärer Gesellschaft

http://www.gam-online.de/text-Islam-faschismus.html

 

In folgendem Buch wird auf 30 Seiten nur über das KZ Auschwitz berichtet. Alle Dokumente und Aussagen sind Auszüge aus Verhandlungsprotokollen des Internationalen Militärgerichtshofs Nürnberg, damit eine einzigartige, bis heute unübertroffene, Quellenbasis:

„SS im Einsatz.

Eine Dokumentation über die Verbrechen der SS Kongress-Verlag Berlin 1957″.

https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?sts=t&cm_sp=SearchF-_-NullResults-_-Results&an=&tn=SS+im+Einsatz+Eine+Dokumentation+%FCber+die+Verbrechen+der+SS&isbn=&kn=Kongress-Verlag+Berlin+1957

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Ergänzend, mit Blick auf die späte DDR, die Angela Merkel hervorgebracht hat: