Medienspiegel

US-Verteidigungsetat 2020 steigt auf 735 Milliarden US-Dollar

Veröffentlicht
15. Dezember 2019
Der zwischen Senat und Repräsentantenhaus erzielte Kompromiss sieht u.a. den Bau von taktischen Atomwaffen, die Verpflichtung zur Nato und die Aufstockung der European Deterrence Initiative auf fast 7,5 Milliarden vor.

https://www.heise.de/tp/features/Trump-sagt-Wow-US-Verteidigungsetat-2020-steigt-auf-735-Milliarden-US-Dollar-4615626.html

Kommentar GB:

Hieran läßt sich der Einfluß des militärisch-industriellen Komplexes mit dem Pentagon an der Spitze recht gut ablesen. Und wie steht Präsident Trump dazu? Unterstützend, wohlwollend oder positiv duldend, jedoch: militärische Einsätze anzuordnen, also Krieg zu führen, dazu neigt er dennoch nicht.

Die außenpolitischen Mittel Donald Trumps sind wirtschaftlicher, politischer und diplomatischer Art; auch so kann, wie das Beispiel Iran zeigt, massiver Druck ausgeübt werden.

Im Gegensatz zum Friedensnobelpreisträger Obama, der an jedem Tag seiner Präsidentschaft Krieg geführt hat, hält sich Donald Trump auf diesem Feld weitgehend zurück. Er strebt die baldmöglichte Beendigung der „ererbten“ und politisch perspektivlosen Konflikte an, so wie zum Beispiel in Afghanistan, nicht aber die Eröffnung neuer; jedenfalls deutet aus meiner Sicht bisher alles darauf hin.

Trump ist offensichtlich nicht konfliktscheu, aber er ist eben zugleich friedensgeneigt. Auch das mag ein Grund sein, weshalb kriegsgeneigte Kreise Trump aus dem Amt entfernen wollen.