Was steckt hinter der Absicht, Europa sperrangelweit zu öffnen?

Wie ist das diagnostisch und ideologiekritisch zu sehen?

Hier ein paar Erklärungsversuche beziehungsweise Denkanstöße!

Parallelen zu ziehen überlassen wir unseren TE-Lesern.

Was steckt hinter der Absicht, Europa sperrangelweit zu öffnen?

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung! Ich möchte hier eine Passage hervorheben (Zitat):

Pascal Bruckner: Essay über den westlichen Masochismus (2006/2008)

Der französische Philosoph Bruckner (*1948) diagnostiziert Europas permanenten Schuldkomplex. Er schreibt: „Die ganze Welt hasst uns, und wir haben es verdient: Dies ist die feste Überzeugung der meisten Europäer, zumindest im Westen.“ Dieser provokante Satz steht in Bruckners 2008 auf deutsch erschienenem Buch mit dem Titel „Der Schuldkomplex – Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa“. (Die französische Originalausgabe ist 2006 übrigens anders, treffender überschrieben, nämlich mit „La tyrannie de la pénitance. Essay sur le masochisme occidental“; auf deutsch also: „Die Tyrannei der Buße. Essay über den westlichen Masochismus“.)

Ein weiteres Zitat aus Pascal Bruckners Buch: Die Paradoxie des ewig sich schuldig fühlenden Europa besteht darin, dass es genauso arrogant ist wie das einstige imperiale Europa, da es sich auf kindische Weise rühmt, für alle Leiden der Menschheit verantwortlich zu sein. Europa, so Bruckner, sei geprägt von der „Eitelkeit des Selbsthasses“.  –

 

 

 

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