Kurze Anmerkung zum Holocaust-Gedenktag

Karin Vogelpohl 

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Kurze Anmerkung zum Holocaust-Gedenktag

Dass einheimische Jugendliche signifikant deutlich weniger religiös, autoritär und antisemitisch eingestellt sind als muslimische Jugendliche ist – gerade in der Perspektive der zukunftsbezogenen Rechtsextremismusforschung – als ein sehr wesentliches Datum anzusehen: „Bezogen auf antisemitische Vorurteilsbekundungen äußern junge Muslime mit 15,7% die höchste Zustimmung. Bei den Nichtmuslimen mit Migrationshintergrund liegt diese Quote bei 7,4% und bei den einheimischen Jugendlichen bei 5,4%“ (S. 275). Interessant ist in diesem Kontext auch ein Vergleich bezüglich der deutschen Erinnerungskultur im Hinblick auf die nazistische Judenvernichtungspolitik einerseits und den türkischen Umgang mit der vorausgehenden Vernichtung der Armenier andererseits. (Quellenangabe unten)

Seit 2015 dürfte sich infolge der vornehmlich muslimischen Massenimmigration dieses Einstellungsbild noch weiter verschlechtert haben. Schlaglicht: In einer nichtrepräsentativen Umfrage unter Flüchtlingen in Graz gaben 43,3 Prozent an, dass ihrer Ansicht nach Juden an ihrer Verfolgung selbst schuld seien. 44,2 Prozent empfinden die jüdische Religion als „schädlich“ für die Welt. (Quelle siehe unten.)

Eine Studie in Österreich ergab Folgendes:„ 19 Prozent der Nicht-Muslime stimmten der Aussage zu, dass die Juden wegen ihres Verhaltens selbst schuld seien, an ihrer antisemitisch motivierten Verfolgung. In der muslimischen Gruppe stimmten 45 Prozent der Befragten dieser Aussage zu. (…) Zehn Prozent der Nicht-Muslime stimmten der Aussage zu, dass ‚in den Berichten über die Konzentrationslager‘ während des Holocaust ‚vieles übertrieben dargestellt [wird]‘. Unter den Türken stimmten 41 Prozent und unter den Arabern 35 Prozent zu.“

http://www.glasnost.de/autoren/krauss/studie.html

https://www.mena-watch.com/oesterreich-antisemitismus-unter-muslimen-signifikant-hoeher/

https://www.diepresse.com/5351946/studie-fast-jeder-zweite-fluchtling-antisemitisch