Medienspiegel

Trump: Nato soll sich sehr viel stärker im Nahen Osten engagieren

Veröffentlicht
08. Januar 2020
In seiner Rede nach iranischen Raketenangriffen auf US-Stützpunkte im Irak liefert der US-Präsident die übliche Rhetorik, allerdings diesmal ohne laute eskalierende Töne.
(…) „Der Militärschlag war demnach genau kalkuliert auch in der niederschwelligen Wirkung, gekoppelt war er mit der Drohung, dass dies der Auftakt zu einem längerfristigen Vorhaben sei, eben der Vertreibung der US-Truppen aus der Region.

Darauf ging Trump in seiner Rede am späten Mittwochnachmittag europäischer Zeit gar nicht ein. Sein erster Satz, noch vor der Begrüßung „Good Morning“, lautete: „Iran wird niemals erlaubt werden, nukleare Waffen zu haben.“ Damit steckte er den Rahmen ab, in dem er die „Vorkommnisse“ der jüngsten Zeit situiert haben will – als Teil einer Geschichte, die 1979 mit der iranischen Revolution begann und das Land zum „größten Terrorunterstützer“ machte, weswegen es mit den USA in Konflikt stehe.“ (…)

(Hervorhebung GB)

https://www.heise.de/tp/features/Trump-Nato-soll-sich-sehr-viel-staerker-im-Nahen-Osten-engagieren-4630686.html

Kommentar GB:

Eine einsatzfähige islamische Atomwaffe muß aus Sicht der nicht-muslimischen Welt unbedingt und wirksam verhindert werden. Die Bedeutung dieser Frage kann gar nicht überschätzt werden.