Die blutleere Republik

„Dammbruch in Thüringen“, „SPD, Linke & wir Grünen werden den Faschismus nicht allein aufhalten!“, „AfD-Wähler verdienen spätestens seit Halle und #Hanau kein Verständnis mehr.“, „AfD-Funktionäre haben im Staatsdienst nichts zu suchen“, all das wird gerne kombiniert mit dem Aufruf an alle demokratischen Parteien, eine „Brandmauer gegen rechts“ hochzuziehen.“ (…)

„Einen Standpunkt zu haben, muss sich wieder lohnen. Weg mit den Listen, weg mit der Macht der Parteiführungen, her mit der persönlichen Verantwortung des Einzelnen, von seinem Wahlkreis abhängigen Abgeordneten.“ (…) „Es ist an der Zeit, auf den Tisch zu hauen, um dem widerlichen Zeitgeist, der sich darin suhlt, 87 Jahre zu spät im Widerstand zu sein, den Spiegel vorzuhalten. Es macht einen nicht zu einem Witold Pilecki, wenn man 2020 Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft in Berlin aberkennt. Was in den 1960er Jahren verpasst wurde, die Verantwortlichen der Naziverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen, kann man heute nicht nachholen. Diese Chance einer wirklichen Aufarbeitung, eines sich Stellens der eigenen Verantwortung, wurde unwiederbringlich verpasst. Und jeder, der sich heute am risikofreien Pseudo-Widerstand versucht, gehört als das enttarnt, was er ist: einer, der mit den Verbrechen von gestern die Politik von heute gestalten will, ein Widerling, der Millionen von Opfern instrumentalisiert, um seinen Posten zu sichern. Nein, verdammt, ihr seid keine Demokraten!“ (…)

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