Medienspiegel

Kritik der Energie- und Klimapolitik

Kann der Mensch das „Klima retten“?

45 Fragen und Antworten zu Klimawandel und Energiewende

1.Aufl., Kaleidoscriptum Verlag: Erfurt 2019

ISBN 978-3-00-063425-3

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung! –

Ich wähle zwei Zitate aus, die ich aus ökonomischer Perspektive sehr bemerkenswert fand:

+++

22. Teil des Pariser Abkommens ist die Schaffung eines Klimafonds, in den die Industrieländer einzahlen und aus dem ab 2020 die Entwicklungsländer jährlich 100 Milliarden Dollar erhalten. Wie ist diese Tatsache zu bewerten?

Der Direktor und Chefökonom des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Ottmar Edenhofer äußerte sich in einem Interview mit der Neune Züricher Zeitung schon 2010:

„Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. … Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“(S. 23)

+++

Die in der Kohle- und Autoindustrie entfallenden Jobs sind nicht irgendwelche. Es handelt sich bei ihnen zum größten Teil um die tarifgebundene, vergleichsweise hoch bezahlte und natürlich sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.“ (…) „Das Ganze vollzieht sich vor dem Hintergrund der bereits in Gang gekommenen Entwiclung der künstlichen Intelligenz (KI). Eine Studie der Unternehmensberatung Pricewaterhousecoopers [17], in der 200.000 Berufe über 29 Länder analysiert wurden, kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • Bis 2035 soll jeder dritte von Männern ausgeübte Beruf überflüssig werden.
  • Männer unter 25 Jahre sind sogar zu fast 50 Prozent betroffen.
  • Frauen(die häufiger direkt mit Menschen zu tun haben) müssen zu rund 26 Prozent mit einem Ersatz iherer Beschäftigung durch KI rechnen.“ – (S. 38)

+++