Macron kündigt eine „Rückeroberung“ Frankreichs an

Der französische Präsident hat einen Plan vorgestellt, wie er die Islamisierung seines Landes bekämpfen will. Deutschland gibt derweil den Biedermann und bleibt Brückenkopf des politischen Islams in Europa.

Macron kündigt eine „Rückeroberung“ Frankreichs an

Kommentar GB:

Erstens: Frankreich war bisher bei der „Mittelmeerunion“ und damit im Barcelona-Prozeß führend. Zwar ist diese Politik fragwürdig und überprüfungsbedürftig, aber vielleicht ist dieser Prozeß in Frankreich bereits abgelaufen und führt jetzt zu den nötigen Korrekturen. Allerdings kommt es nicht auf irgendwelche Reden, sondern auf die politische Praxis und damit auf das Handeln an. Darauf wäre jetzt der Blick zu richten.

Zweitens: Es gibt keinen „Politischen Islam“, weil der Islam politisch ist.

Das heißt: Es gibt keinen unpolitischen Islam.

Der Grund dafür besteht darin, daß der Muslim den Islam dadurch ganz diesseitig verwirklicht, indem er nämlich seine gesamte Lebensführung strikt an der Scharia,  dem islamischen Recht, ausrichtet und dafür sorgt, daß alle anderen das auch tun, ggf. durch Djihad. Darum geht es.

„Innerlichkeit“ oder „Frömmigkeit“, wie wir sie in christlicher Tradition kennen, also mit Bezug auf eine Transzendenz, gibt es im Islam (m. W.) nicht.

Siehe hierzu insbesondere die Anmerkungen von Hartmut Krauss:

Radikaler Islam und Verfall der Demokratie

sowie

https://www.meforum.org/islamist-watch/60454/leftists-islamists-and-us?utm_source=Middle+East+Forum&utm_campaign=6764792a85-EMAIL_CAMPAIGN_2020_02_20_05_07&utm_medium=email&utm_term=0_086cfd423c-6764792a85-34071101&goal=0_086cfd423c-6764792a85-34071101