Wer erreicht die Menschen noch, die sich sorgen?

Anabel Schunke / 24.02.2020 /
„In Zeiten, in denen die subjektive Moral und die eigene Angst, man könne von Anderen auf der „falschen“ Seite verortet werden, über allem stehen, hat es die ruhige, sachliche Analyse nicht leicht. Es dominiert die Hysterie. Der Drang, „Haltung“ zu zeigen, was in der heutigen Zeit im Wesentlichen nichts anderes bedeutet, als sich dem linken Rand zuzuordnen, weil man in der Mitte nicht weit genug von Rechts entfernt steht und die Kontamination fürchten muss, ist allgegenwärtig. Für die Ratio ist da schon lange kein Platz mehr. Eine Gesellschaft, die den gesunden Menschenverstand in der Debatte abgeschafft hat, weil mittlerweile schon das Nicht-Ausrasten als verdächtig gilt, hat jedoch keine Chance darauf, ihre Probleme zu lösen.“ (…)

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