Medienspiegel

Die Amokfahrt von Volkmarsen und eine seltsam stumme Staatsanwaltschaft

Veröffentlicht
Wolfgang Meins / 03.03.2020 /

„Vor gut einer Woche fuhr in Volkmarsen ein 29-jähriger Mann mit einem Mercedes-Kombi in Zuschauer am Rande des Rosenmontagsumzugs. Dabei verletzte er 61 Personen, darunter auch viele Kinder. Während nach dem Attentat von Hanau der Generalbundesanwalt bereits am nächsten Tag scheinbar frei von jeglichen Zweifeln der Öffentlichkeit das (angebliche) Tätermotiv präsentierte, war von der für die Amokfahrt von Volkmarsen zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankfurt bisher lediglich zu vernehmen, dass immer noch Unklarheit über das Motiv des Täters herrsche. Auch wenn für die Staatsanwaltschaft mildernde Umstände geltend gemacht werden könnten, weil der Amokfahrer – im Gegensatz zum Hanau-Täter – kein die Tat begründendes Manifest hinterlassen hat, kommt einem dieses Schweigen langsam doch etwas seltsam vor.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/die_amokfahrt_von_volkmarsen_und_eine_seltsam_stumme_staatsanwaltschaft

Kommentar GB:

Da das Tatmuster aus mehreren djihadistischen Anschlägen bekannt ist, ist die Vermutung naheliegend, daß es sich hier um einen solchen Anschlag gehandelt haben könnte.

Wäre das so, dann wäre das zugleich eine Erklärung für das Schweigen der Staatsanwaltschaft.

Aber ein Anschlag wird zumindest öffentlich gar nicht in Erwägung gezogen, weil es sich hier nicht um einen Täter mit Migrationshintergrund handelt.

Das aber ist ein Denkfehler, weil jeder Mensch zum Islam konvertieren kann, ohne daß das bekannt oder irgendwie erkennbar sein muß.

Daher ist die Frage zu stellen und zu klären, ob der Täter in diesem Fall ein Konvertit ist.

Möglich ist das jedenfalls ohne weiteres.