Woran denken wir, wenn wir an Frauen denken?

Bernhard Lassahn / 08.03.2020 /

„Was denken wir speziell am 8. März – dem Weltfrauentag? Seit wann gibt es den überhaupt? Seit 1975. Die Zeit lässt sich genau bestimmen, der Ort nicht. Er heißt zwar „Weltfrauentag“, er wurde aber nicht überall auf der Welt gefeiert. Seit 2019 ist er ein Feiertag im Bundesland Berlin. Wie kommt’s?

Der 8. März wurde 1975 von den Vereinten Nationen zum offiziellen „Weltfrauentag“ erklärt und seither in verschiedenen sozialistischen Ländern auf unterschiedliche Art begangen. Mehr als vierzig Jahre später konnte sich das Bundesland Berlin anschließen, weil es einen arbeitsfreien Feiertag weniger im Kalender hatte als andere Bundesländer, und so wurde 2019 erstmals auch in Berlin der „Internationale Frauentag“ proklamiert, selbst wenn es im Vergleich zu 1975 nicht mehr so viele Länder gab, die bei der Gelegenheit mitfeiern wollten. Nordkorea und Angola waren aber schon noch mit dabei.

Wofür steht der 8. März? Wofür sind die Frauen? Wogegen? Warum ausgerechnet dieser Termin? Angefangen hatte alles am 19. März 1911. Damals hatte es den ersten Frauentag gegeben, der insofern international war, als er in vier Ländern – in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz – begangen wurde. International war er schon, wenn auch in bescheidenem Maße. Die Welt war es nicht.“ (…)

Die Frau ohne Welt ist da. Der dritte Band ist soeben erschienen und hat den Untertitel „Krieg gegen die Zukunft“. Damit ist die ‚Trilogie zur Rettung der Liebe‘ abgeschlossen.

https://www.achgut.com/artikel/woran_denken_wir_wenn_wir_an_frauen_denken

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