Medienspiegel

Corona – Realismus

Hartmut Krauss

Aktuell (22.4.2020) stehen nach Angaben der Johns Hopkins Universität 148.925 registrierten Infizierten  99.400 Wiedergenesene gegenüber. Die (vor einigen Wochen noch sehr ins Zentrum gerückte) Verdopplungszeit beträgt 46, 8 Tage.

Bei den Toten (5.100 Fälle) ist nach meinem Informationsstand die Statistik „unsauber“,  da hier nicht klar unterschieden wird, ob die Toten mit oder durch Corona gestorben sind.   Eine transparente „Profilbeschreibung“ (Vorerkrankungen; Grad der multiplen Gebrechlichkeit bei Einlieferung ins Krankenhaus etc.) der Verstorben wird zudem weiterhin unterschlagen. Stattdessen abwegige Diskussionen/Talkshows und oberflächliche sowie redundante „Informationen“ in den Mainstreammedien.

USA

Studien aus Los Angeles: „Beide Studien schätzen die Sterblichkeitsrate auf 0,1% bis 0,2%, was näher an der Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit der saisonalen Grippe liegt.“

https://www.newsmax.com/us/los-angeles-california-usc-stanford/2020/04/21/id/963868/

Corona-Opfer in Deutschland . Sterben überhaupt mehr Menschen als vor der Pandemie?

(…) Im Jahr 2019 sind nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamts in Deutschland 940.000 Menschen gestorben. Das sind im Schnitt rund 2.600 am Tag.

„Für Hessen lässt sich derzeit keine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus feststellen“, hieß es aus dem Gesundheitsministerium in Wiesbaden.“ Bisher sind in keiner der Altersgruppen signifikante Abweichungen von den normalerweise zu erwartenden Todesfällen festzustellen.“ Die Gesundheitsverwaltung in Berlin teilte mit, dass in den letzten Wochen nur eine geringe Übersterblichkeit – also mehr Tote als gewöhnlich – festzustellen war. Sie sei wahrscheinlich primär auf Influenza, nicht auf Covid-19, zurückzuführen. (…)

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87739762/corona-in-deutschland-sterben-mehr-menschen-als-vor-der-pandemie-.html

So wird dann versucht, das „Angstregime“ dennoch aufrecht erhalten: „‘Das Gefährliche am neuen Coronavirus sei gar nicht mal eine sehr hohe Sterblichkeitsrate‘, sagt Schmidt-Chanasit im t-online.de-Podcast „Tonspur Wissen“. Das Gefährliche sei, dass viele Menschen gar nicht erkrankten, das Virus „aber trotzdem gut übertragen können“. Aber Letzteres wissen wird doch längst.

Und natürlich wird jetzt schon mal zwecks Angstbewirtschaftung mit einer zweiten großen Corona-Welle im Herbst gewarnt. Das lässt sich natürlich immer gut machen. Vielleicht wird es aber auch so kommen, dass wir wieder eine besonders starke Influenza-Welle bekommen mit (trotz Schutzimpfung!) mehr Toten als durch Covid 19. Oder aber eine sehr hohe Rate von Arbeitslosen, Insolvenzen, Suiziden und Opfern häuslicher Gewalt.

Rechtsmediziner Püschel zur undifferenzierten Corona-Angstkampagne

https://www.youtube.com/watch?v=170lOpoIu-k

Eine Studie zeigt nun im Detail genauer, warum bei bestimmten Vorerkrankungen das Virus besondere gravierende Schädigungen bewirkt bzw. Vorschädigungen letal verstärkt:

„Das Endothel (Zellschicht an der Innenfläche der Blut- und Lymphgefäße) jüngerer Patienten kommt mit dem Angriff der Viren meistens gut zurecht, berichtet das Universitätsspital weiter. Anders Patienten, die an Hypertonie, Diabetes, Herzinsuffizienz oder koronaren Herzkrankheiten leiden – also Erkrankungen, die eine eingeschränkte endotheliale Funktion gemein haben.

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 gefährde diese Patienten besonders, weil bei ihnen vor allem in der Phase, in der sich das Virus am stärksten vermehrt, die schon geschwächte Endothelfunktion noch weiter abnehme.

https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/COVID-19-ist-auch-eine-systemische-Gefaessentzuendung-408778.html

Ich hatte mich ja schon zum Unsinn des Tennis-Shutdowns geäußert. Hier gibt es jetzt Lichtblicke:

https://www.tennismagazin.de/news/ab-4-mai-schleswig-holstein-will-tennisplaetze-oeffnen/

Also Weil, Netze hoch auch in Niedersachen!  

Man lese hierzu ferner:

Fakten zu Covid-19

Kommentar GB:

Mir ist es wichtig, daß beide Seiten zu Wort kommen, zum einen diejenigen, die in der Corona-Pandemie eine sehr große Gefahr sehen, zum anderen jene, die zwar nicht die Gefahr, wohl aber deren Größe bezweifeln, und zwar mit Gründen. Deshalb sieht diese Seite sich selbst als die realistische in der Einschätzung der Corona-Pandemie. –

Es bleibt jedem überlassen, selbst zu urteilen.