Medienspiegel

Boykott

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Ein 1. April, der kein Scherz war

„Am Samstag, 1. April 1933, begann um 10 Uhr der Boykott von jüdischen Geschäften. Überall in deutschen Städten standen uniformierte und teils auch bewaffnete SA-, HJ- und Stahlhelm-Posten vor jüdischen Geschäften, Banken, Arztpraxen und Anwaltskanzleien und hinderten etwaige Kunden daran, diese zu betreten. Schilder, Plakate und Parolen forderten: „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei Juden! – Die Juden sind unser Unglück! – Meidet jüdische Ärzte! – Geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten!“

Auch heute noch ist diese Mentalität aktiv. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher ein paar Artikel zum aktuellen Judenboykott, der sich geschickt als Israelboykott tarnt.“ (…)

Ein 1. April, der kein Scherz war