Medienspiegel

Ehre den Völkermördern

Peter Grimm / 24.04.2020 /

„Heute ist der 105. Jahrestag des Beginns des Völkermords an den Armeniern. Ein hierzulande beinahe vergessener Gedenktag. Aber in Berlin werden dafür immerhin noch einige der damaligen Völkermörder geehrt – an einem Ort, der auch gern von Bundesministern, einem Bundespräsidenten und natürlich Berliner Senatoren besucht wird.

Die Sehitlik-Moschee in Berlin-Neukölln steht auf dem Gelände eines Friedhofs, der noch im Königreich Preußen als mohammedanische Begräbnisstätte eingerichtet wurde. Das Gotteshaus ist in seiner jetzigen Form aber deutlich jünger. Hier hat die DITIB, der deutsche Ablegerverein der staatlichen türkischen Religionsbehörde, investiert, denn die Sehitlik-Moschee steht für eine Vorzeige-Gemeinde. Mehrfach wurden hier führende Repräsentanten der Bundesrepublik empfangen.“ (…)

https://www.achgut.com/artikel/ehre_den_voelkermoerdern

und

https://www.freiewelt.net/nachricht/voelkermord-an-den-armeniern-merkels-unterwuerfigkeit-gegenueber-erdogan-ist-eine-schande-10081059/

Kommentar GB:

Die vierzig Tage des Musa Dagh: Roman (Deutsch) Taschenbuch – 1. Mai 1990

Sehr auffällig sind die historischen Parallelen und Ähnlichkeiten zwischen den armenischen Christen und dem, was in unserer Gegenwart vom „Islamischen Staat“ (IS) den Jesiden angetan worden ist. Hierzu:

https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/filmbildung/270902/die-jesiden

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesiden_in_Deutschland