Medienspiegel

Laschet: „Einwanderer nicht verantwortlich für Antisemitismus“

Nach Überzeugung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet ist es falsch, Migranten für den Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen.

  • „Mancher ist bei uns leicht bei der Hand, insbesondere auf der politischen Rechten, der sagt, der Antisemitismus ist eingewandert“, sagte Laschet in Berlin. „Er war aber immer da.“ (…)

https://www.n-tv.de/der_tag/Laschet-Einwanderer-nicht-verantwortlich-fuer-Antisemitismus-article21614615.html

Hierzu kritisch:

Kommentar GB:

Die Behauptung von Ministerpräsident Laschet trifft erstens zu, weil man Semiten, auf die er sich ja (wissentlich oder auch nicht) bezogen hat, logisch keinen Antisemitismus zuschreiben kann. Und er trifft zweitens zu, weil es gar nicht um „Antisemitismus“, sondern um Judenhaß geht. Dennoch handelt es sich teils bewußt, teils unbewußt um ein charakteristisches taktisches Ablenkungsmanöver.

Denn letzterer „Antisemitismus“ hat bekanntlich und unbestritten eine sehr, sehr lange gesamteuropäisch-christliche und nachchristliche – nicht allein eine deutsche – Tradition. Die Shoah war gewiß deren absoluter Tiefpunkt, aber diese alteuropäische Gestalt des Judenhasses besteht in offener Form nur noch in Überresten, die sich aber gerade deswegen dazu eignen, skandalisiert zu werden.

In verdrängter, verleugneter und larvierter Form besteht der Judenhaß allerdings noch in großem Umfang: er tritt – larviert – als Islamophilie, als Islamapologie und – rationalisiert – als Israelfeindschaft (z. B. BDS) in Erscheinung. Als faktischer, aber bewußtloser und larvierter Judenhaß ist er in der gesamten postmodernen Pseudolinken massenhaft gegenwärtig, und er ist zugleich die Bedingung der Möglichkeit für die schnelle Ausbreitung des originären, koranisch-muslimischen Judenhasses, der über Immigration als diesbezüglich unbewußt willkommener Bündnispartner importiert wird, womit sich die bekannte und dokumentierte große historisch-faktische Nähe zwischen NS und Islam erneuert. Es gibt also tatsächlich ein großes Problem, aber sehr anders als gemeint.

Man lese zum Thema originärer koranisch-muslimischer Judenhaß das hier von

Dr. Gudrun Eussner rezensierte  Buch von Hans Peter Raddatz:

8. Juni 2016

Hans-Peter Raddatz: Allah im Wunderland

Die Rache des Orientalisten. Rezension vom 2. Februar 2009

Was bisher geschah

„Sieben Bücher hat er geschrieben, das erste im Mai 2001, Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Gesellschaft. Sechs der Werke sind bei Herbig erschienen, das siebente, Allah und die Juden, bei Wolf Jobst Siedler Jr., im wjsverlag berlin. “ (…)

http://eussner.blogspot.com/2016/06/hans-peter-raddatz-allah-im-wunderland.html

sowie

Antisemitismus? Nein: Judenhaß!

und

Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung