Medienspiegel

Ein weiterer SPD-Fehler

«Ich glaube, da knallt’s»:

Nach der Wahl von Eva Högl zur Wehrbeauftragten deutet sich in der SPD ein Richtungsstreit an

Mit dem abrupten Abgang von Johannes Kahrs driftet die sozialdemokratische Bundestagsfraktion nach links.

Manche sehen darin bereits Vorbereitungen für ein mögliches rot-rot-grünes Bündnis in der Zeit nach Merkel.

Jonas Hermann, Christoph Prantner, Berlin 07.05.2020
(…) „Für Högl solle ein Versorgungsposten geschaffen werden, hiess es. Als Wehrbeauftragte ist sie nun für fünf Jahre in ein gut bezahltes Amt gewählt (Besoldungsstufe B11 mit 14 808 Euro Grundgehalt monatlich).“ (…)

https://www.nzz.ch/international/hoegl-wird-wehrbeauftragte-richtungsstreit-in-der-spd-ld.1555442

Kommentar GB:

Man sieht an diesem Fall exemplarisch, was die SPD von Fachkompetenz, Eignung und einschlägiger Erfahrung hält, nämlich nichts, gar nichts. Im Prinzip kann deshalb heute in der SPD offenbar jede Null alles werden, wenn das nur machttaktisch gewollt ist. Und das fällt nicht einmal auf. Die Genossin Abwärtstrend wird das Schicksal der SPD wohl in absehbarer Zeit besiegeln. Das immerhin ist wenigstens etwas.