Medienspiegel

Gebetsrufe von Moscheen

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Szenen eines Kulturkampfs

Mit einer Sondererlaubnis der Ordnungsämter dürfen Moscheen in Krefeld und in anderen Städten zum Gebet rufen. Die Moscheen berufen sich auf die Religionsfreiheit. Dabei werden sie teilweise von Vereinen getragen, die für die türkische Regierung Propaganda machen.

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Kommentar GB:

Die Kommunalpolitiker sollten sich allererst mit der substanziellen Frage: Was ist der Islam? auseinandersetzen, ohne dabei auf juristische Formalia zurückzugreifen:

(…) „Was ruft der Muezzin?

Der Ruf des Muezzins sendet indes eine wertende Botschaft. Nämlich: „Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt.“ Damit richtet er sich an muslimische Gläubige, die erhöht werden im Vergleich zu Juden oder Christen.

Der Ruf des Muezzins hat eine bestimmte Abfolge, in der einzelne Sätze wiederholt werden:

„Allah ist der Allergrößte“ (4mal).

„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“ (2mal).

„Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist“ (2mal).

„Kommt her zum Gebet“ (2mal).

„Allah ist der Allergrößte“ (2mal).

„Es gibt keinen Gott außer Allah.“

Und mit „Allah“ ist nicht ganz allgemein Gott gemeint, sondern ganz speziell der Gott der Muslime, der somit ausdrücklich zum einzig wahren Gott erklärt wird. Das scheint nicht eben einem friedlichen Miteinander förderlich.“ (…)

Hierzu:

Minarett-Moschee-Scharia