Medienspiegel

Sozialistisches Lumpenproletariat zerstört den demokratischen Grundkonsens

„Marxen hat für das Lumpenproletariat – der Bezeichnung erwartungsgemäß – kein gutes Wort. Seine Angehörigen gelten ihm als ruinierte Bourgeois und ruinierte Proletarier, als eine “Kollektion von Lumpen, die in jedem Zeitalter existiert haben”, so schreibt er in der Deutschen Ideologie. Er bezeichnet sie als “passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft” im Kommunistischen Manifest und als “Gauner, Gaukler, Lazzaroni, Taschendiebe, Taschenspieler, Spieler, Maquereaus, Bordellhalter, Lastträger, Literaten”, als alle, die es sich in der “‘Wohltätigkeitsgesellschaft’ auf “Kosten der arbeitenden Nation” wohltun, im achtzehnten Brumaire des Louis Bonaparte. Die Ansicht von Marx über das Lumpenproletariat und unsere Ausführungen über die Schwätzperten und andere gesellschaftliche Kostgänger, die sich am produktiven Teil der Gesellschaft “wohltun”, dürften so weit nicht auseinander liegen.

Zu Marxens Zeiten war das Lumpenproletariat eine Gefahr für den Erfolg der proletarischen Revolution, die dem Karl aus Trier vorgeschwebt ist. Heute sind die nicht-produktiven Teile der Bevölkerung, die ihre nutzlose Tätigkeit vom produktiven Teil finanzieren lassen, ein grundsätzliches gesellschaftliches Problem, denn sie sind dabei, den Wirt, der sie füttert, zu zerstören, sie zerstören den demokratischen Grundkonsens und somit das, was die demokratische Welt im Innersten zusammenhält.“ (…)

Sozialistisches Lumpenproletariat zerstört den demokratischen Grundkonsens