FreitagsbriefMedienspiegel

Abrüstung durch Feminisierung

Nur nicht den Russen sagen?

Bundeswehr-Ausbildung erregt Spott über Kondition der Soldaten

27.06.2020
Von Liudmila Kotlyarova

Was gilt im Militär als hart, schikanös und „Tortur“? Eine Notiz aus dem Bundestag zur „überzogenen Härte in der Ausbildung“ der Bundeswehrsoldaten löst auf Twitter eine spannende Diskussion aus, die weit mehr als die allgemeine Kampfbereitschaft thematisiert. Sputnik hat bei einem russischen Oberstleutnant sowie bei Bundeswehr-Leuten nachfragt.

https://de.sputniknews.com/panorama/20200627327427941-bundeswehr-ausbildung/?utm_source=de_newsletter_links&utm_medium=email

Kommentar GB:

(…) „Auch unter den Sputnik-Männern sorgte der Tweet für viel Resonanz. So meint der Befürworter der Friedensbewegung Tilo Gräser, es sei ein gutes Zeichen, wenn Bundeswehr-Rekruten über harte Ausbildung klagen würden. Im Zusatz zu den offenbar nicht funktionierenden Waffen und anderer Technik der Bundeswehr zeige dies, dass die Bundeswehr keine große Gefahr sei und nur wenig für einen Angriffskrieg tauge, selbst wenn sie bis an die Grenzen Russlands herangerückt sei. Der 54-Jährige ist überzeugt: „Niemand braucht die Bundeswehr tatsächlich, bis auf jene, die an Krieg und Waffen verdienen, und vielleicht jene, die Männlichkeitsrituale mögen.“

Deutschland sei erstmals seit mehr als 100 Jahren in seiner Geschichte nur von Freunden umgeben.“ (…)

Aber: Staaten haben niemals irgendwelche „Freunde“. Richtig ist, daß die europäischen Staaten keine Feinde Deutschlands sind, und umgekehrt ist es ebenso. In diesem Sinne herrscht Frieden.

Dennoch wäre die Aussage falsch, Deutschland habe keine Feinde. Denn zum einen gibt es nach wie vor ökonomische Interessengegensätze (z.B. Nord-Stream 2), denen wechselseitig (!) zumindest ein ökonomisches, feindlich-konkurrenzielles Moment innewohnt, und zum anderen gibt es soziokulturelle Widersprüche: der ISlam gehört weder zu Deutschland, noch ist er überhaupt etwas Gutes: seine koranische Feinderklärung gegenüber der Welt der „Ungläubigen“ hat dauerhaft Bestand. Es ist daher objektiv betrachtet keineswegs unklar, wer der Feind ist. Nicht etwa, weil wir Nicht-Muslime das so wollten oder das erklärt hätten, sondern umgekehrt: weil der Koran das so will. Dieser koranische Wille ist als Wille der Ummah absolut ernst zu nehmen, und er bedarf daher sachlogisch einer adäquaten, nämlich wirksamen Begegnung und Erwiderung, einer solchen also, die von den beiden kollaborierenden christlichen bzw. chrislamischen Kirchen in Deutschland gerade verfehlt und verhindert wird. Nicht zuletzt deshalb sind sie heute – allerdings „vielfältig“ luxurierende – Schrumpfkirchen, die ihrer Unterwerfung und damit ihrem Ende entgegensehen.

Das müßte nicht schlimm sein, wenn es unter dem Feminat anstelle eines postmodernen Vernunftverfalls in „vielfältigen“ Varianten eine säkulare aufklärungsphilosophische Bewegung gäbe, die informiert, nüchtern-realistisch, maßvoll und angemessen bereit und in der Lage wäre, sich der nicht zuletzt von den Kollaborateuren zu verantwortenden außen- und innenpolitischen Lage zu stellen.

Aber diese fehlt sehr, und von Brandstiftern kann niemand erwarten, daß sie als Feuerwehr fungieren. Die Wähler sollten den Unterschied zwischen beiden erkennen, und folglich nicht wieder einmal erstere wählen, wenn es wieder mal brennt; aber da sind die Medien davor. –