FreitagsbriefMedienspiegel

Corona und Feminismus

Samstag, 13. Juni 2020

Am kommenden Mittwoch findet im Bundestag eine Debatte zum Thema „Geschlechtergerecht aus der Corona-Krise“ statt. Im Folgenden eine Dokumentation all jener Fakten, die dort aller Erfahrung nach nicht zur Sprache kommen werden.

(…) „Im Gegensatz zur Gewalt gegen Frauen ist die Gewalt gegenüber Kindern sowohl national als auch international offenbar tatsächlich gestiegen, und bezeichnenderweise wird dabei das Geschlecht derjenigen, die diese Gewalt ausüben, durch Passivsätze (Kindern wird Gewalt zugefügt) oder die Verwendung von Oberbegriffen (Täter: „Familienmitglieder“) verschleiert.

Mütter nutzen Corona verstärkt als Ausrede, um systematisch Umgangsvereitelung zu betreiben. Zwar stellt das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz klar, dass es dafür keine rechtliche Grundlage gibt, das ändert jedoch nichts daran, dass beispielsweise die Frauenhauskoordinierung e. V. empfiehlt, dass wegen des Infektionsschutzes „jegliche vermeidbaren Kontakte unterbleiben“ sollen: „Vor diesem Hintergrund sollte der Umgang vorübergehend ausgesetzt werden“.“ (…)

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