„Der ewige Faschismus“ von Umberto Eco

Eine kritische Betrachtung
von Michael Mansion

Der 2016 in Mailand verstorbene Literat und Professor für Semiotik war ein umtriebiger Geist, sehr belesen, mehrsprachig und temperamentvoll.

„Mehrfach ausgezeichnet (auch mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland), hat er kaum ein gesellschaftlich relevantes Thema ausgelassen, weshalb seine Beschäftigung mit dem Faschismus auch deshalb nicht verwundert, weil er ihn zumindest in sehr jungen Jahren in seiner speziell italienischen Formierung erlebte.

Der Hinweis auf die Form ist wichtig, weil Eco den Faschismus nicht auf eine Doktrin reduziert wissen will, sondern ihn auch als eine Rhetorik begreift.

In seinem Vorwort verweist Roberto Saviano auf eine Rhetorik des Verlustes, wenn kulturelle Identität verloren geht, so dass nur Geburt, Abstammung und Zugehörigkeit zum Mittel einer Abwehr werden, um alles andere auszuschließen.“ (…)

http://www.faktum-magazin.de/2020/06/buch-der-ewige-faschismus-von-umberto-eco/