FreitagsbriefMedienspiegel

Die Lives der Anderen

12.06.2020

Von Andrea Seaman

Black Lives Matter instrumentalisiert die Tötung George Floyds für seine eigenen Zwecke. Statt das Problem der Polizeigewalt in den USA anzugehen, wird einseitiges Rassendenken propagiert.

(…) „BLM verleiht folglich dem Wert des Lebens von jemandem wie George Floyd hauptsächlich deshalb Bedeutung, um die Verbreitung, Popularisierung und Zementierung der eigenen Ideologie zu fördern. Wäre George Floyd von einem schwarzen Polizeibeamten getötet worden, der Floyd das Knie in den Nacken zwang, wäre BLM nicht in Aktion getreten.

Daher wissen wir, dass BLM heuchelt: Dave Patrick Underwood, ein schwarzer Polizist, wurde während der Unruhen nach Floyds Tod im Dienst vor einem Gerichtsgebäude erschossen und getötet. Der pensionierte schwarze Polizist David Dorn wurde von Plünderern getötet, während er den Laden eines Freundes bewachte. Italia Marie Kelly, eine 22-jährige Schwarze, wurde auf der Flucht vor einem gewalttätigen Black-Lives-Matter-Protest in Iowa tödlich in den Rücken geschossen. BLM verhielt sich gegenüber diesen Todesfällen bemerkenswert passiv. Wenn man bedenkt, dass eine der BLM-Hauptparolen „Schweigen ist Mittäterschaft“ lautet, was verrät das über die Bewegung?

Der amerikanische, schwarze Intellektuelle Thomas Sowell von der Universität Stanford bezeichnet BLM als „rassistische Institution„. „Alles, was solche Demagogen brauchen“, um ihre Sache besser voranzubringen, „ist eine Situation, in der es eine Konfrontation gegeben hat, wo einer weiß und ein anderer schwarz war“. Floyds Tod verschaffte BLM genau eine  solche Situation.“ (…)

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