Exemplarischer Denkfehler

„Unternehmerfamilien bevorzugen Söhne als Chefs“

Der Spiegel hat einen interessanten Artikel:

71 der 100 größten deutschen Familienunternehmen werden von Männern geleitet. In Firmen, die in Familienbesitz sind, spielen Frauen kaum eine Rolle, zeigt eine Studie – selbst Töchter kommen nicht zum Zug.

„Unternehmerfamilien bevorzugen Söhne als Chefs“

https://www.allbright-stiftung.de/team

Kommentar GB:

Warum es sich um einen Denkfehler handelt? Weil eine ideologische und interessierte Unterstellung als eine „Erklärung“ ausgegeben wird, die sie aber gar nicht ist. Im obigen Kommentar wird aufgedeckt, warum das so ist.  Die sogenannte Unterrepräsentation belegt keineswegs eine Diskriminierung; diese wird lediglich willkürlich unterstellt, als ein projektiver Akt.

Im übrigen ist auch das „Argument“ der sogenannten „Unterrepräsentation“ weiter nichts als ein Denkfehler. Warum? Weil hier ein nicht begründetes und nicht begründbares ideologisch-interessiertes Ziel normativ vorgegeben und völlig unreflektiert und undiskutiert zum Maßstab erhoben wird. Normen sind aber, wenn sie verbindlich sein sollen, begründungspflichtig und erst dadurch verallgemeinerbar. Wenn nicht, dann können sie keine Geltung beanspruchen; das Ziel kann dann einfach zurückgewiesen werden. „Unterrepräsentanz“ ist kein gültiges Argument, sondern ideologischer Schaum.