Maschinenbau statt Gender Studies – ein Vorbild

Krabbenpulen 2.0: So will eine Ostfriesin das Handwerk revolutionieren

Christin Klever hat in ihrem Studium ein Verfahren entwickelt, um Krabben per Ultraschall zu pulen

„Bevor Nordsee-Krabben im Brötchen landen, gehen sie tonnenweise zum Pulen nach Marokko. Eine Ostfriesin und ihr Vater wollen das mit einer Ultraschall-Maschine ändern. (…)

„Wir waren an der Küste und haben Krabbenbrötchen gegessen“, erzählt die 33-Jährige. Dabei habe sich ihr Professor gefragt, wie die Krabbe eigentlich aus der Schale käme. „Wir haben ihm dann erklärt, dass die aktuell leider nach Marokko gehen und wieder zurück geschafft werden“, so Christin Klever. „Er hat das für völlig irrsinnig erklärt, wie wir natürlich auch.“ Daraufhin habe sie das Krabbenpulen zum Thema ihrer Masterarbeit gemacht und untersucht, welche Maschinen und Methoden es bereits gibt. Sie fand heraus: Aufgrund ihres ähnlichen Aufbaus können die Chitin-Panzer wie Nierensteine per Ultraschall zertrümmert werden, das Fleisch wird dabei nicht beschädigt.“ (…)

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/krabbenpulen-ultraschall-ostfriesland-100.html

Kommentar GB:

Na bitte, geht doch. Eine überfällige technische Innovation, und zugleich ökologisch sinnvoll! Und dann noch eine Unternehmensgründung: besser geht´s nicht. Großes Lob!

Für die weiblichen Arbeitskräfte in Marokko ist die Erfindung allerdings einkommensschädlich, und auch die LKW-Transporte fallen weg. Ökologisch erfreulich, aber den Fahrern fehlen diese Aufträge.

So hat eben alles – wenigstens – zwei Seiten.