Neue Aktivitäten der „Religion des Friedens“

News-Redaktion / 14.06.2020 /

Mehr als 60 Tote bei neuen islamistischen Angriffen in Nigeria

Bei zwei Angriffen im Nordosten Nigerias haben Islamisten Augenzeugen zufolge mehr als 60 Menschen getötet, meldet kleinezeitung.at. In Monguno hätten die Angreifer die Regierungstruppen überrannt und mindestens 20 Soldaten getötet, sei von Einwohnern und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen am Samstag berichtet worden.

Hunderte Zivilisten seien verletzt worden, das örtliche Krankenhaus sei von der Vielzahl an Verletzten überlastet gewesen. Die Angreifer seien rund drei Stunden marodierend umhergezogen, hätten ein UN-Verteilzentrum für Hilfsgüter sowie eine Polizeistation niedergebrannt und auf Flugblättern die Einwohner vor einer Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsorganisationen und dem Militär gewarnt. Etwa zeitgleich sollen bei einem Angriff im Bezirk Nganzai mehr als 40 Zivilisten getötet worden sein.

Erst vor wenigen Tagen hatten Extremisten – wie gemeldet – bei einem Angriff auf ein Dorf in der nahe gelegenen Region Gubio mindestens 69 Menschen umgebracht. Zu allen drei Angriffen habe sich die Extremisten-Gruppe Islamischer Staat West Afrika Provinz (Iswap) bekannt. Diese habe sich 2016 von der radikal-islamischen Boko Haram abgespalten, die auch immer wieder Anschläge in der Region verübe.

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