FreitagsbriefMedienspiegel

Neue Corona-Studie aus den USA

„Verhindern Schutzmasken zehntausende Infektionen?

Die Studie beschäftigte sich außer New York darüber hinaus auch mit Italien, wo das Tragen von Masken im Zeitraum vom 6. April bis zum 9. Mai mehr als 78.000 Ansteckungen verhindert haben soll. Die Wissenschaftler untersuchten dafür Daten und Statistiken aus dem chinesischen Wuhan, wo das Virus anfangs ausgebrochen war, sowie aus Italien und der Millionenmetropole New York. Das Tragen von Masken wurde in Italien und New York zeitlich nach anderen Empfehlungen, wie Händewaschen oder Abstand halten, angeordnet – im besonders stark betroffenen Norden Italiens am 6. April, in New York am 17. April. In Wuhan dagegen wurden alle diese Regeln gleichzeitig angeordnet. Die Forscher verglichen nun die Daten vor und nach der Masken-Regel in New York und Italien mit denen in Wuhan.

Aus ihren Zahlen folgert das Team um Renyi Zhang von der A&M University in College Station, dass sich die Übertragung der Viren durch die Luft als dominanter Infektionsweg herauskristallisiere. Maßnahmen wie Abstand halten und Quarantäne alleine könnten die Corona-Verbreitung deswegen nicht aufhalten. „Der Unterschied zwischen vorgeschriebenem und nicht vorgeschriebenem Mundschutz stellt den bestimmenden Faktor bei der Gestaltung des Ablaufs der weltweiten Pandemie dar“, schreiben sie.“

Quelle: in:

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-usa-donald-trump-infektionen-masken-tote-forscher-studie-covid-19-news-pandemie-zr-13794761.html

und ergänzend:

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/coronavirus-sommer-forscher-entdecken-beunruhigenden-effekt-grad-zr-13564695.html

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-pandemie-merkel-macron-eu-bulgarien-news-zr-13794092.html

sowie:

Samstag, 18. April 2020

Die Corona-Religion

Da Covid-19 objektiv nicht sehr gefährlich ist, muss es irrationale Gründe für die Hysterie geben, die es psychologisch zu erforschen gilt.

https://www.rubikon.news/artikel/die-corona-religion

Kommentar GB:

Aus der Perspektive, daß bei ca. 80 % der Infizierten ein symptomfreier oder -armer Verlauf beobachtet wird, ergibt sich vermutlich die obige Schlußfolgerung. Allerdings ergibt sich aus der Perspektive der übrigen 20% der Infizierten, die schwer, schwerst oder tödlich betroffen sind, ein entgegengesetzter  empirisch fundierter Eindruck, so daß man darin schwerlich eine Irrationalität erblicken kann.

Das heißt: die Einschätzung, es handle sich um eine Hysterie, ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen; insoweit ist die psychologische Perspektive m. E. in der Tat sehr wichtig. Aber sie ist eben dennoch nur teilweise in der Sache begründet, denn es gibt überraschende und schwerwiegende Langzeitwirkungen dieses neuen Virus, und es gibt offene Fragen und weitere Wissenslücken.

Diese rechtfertigen jedenfalls eines nicht: nämlich sie trotz Unwissenheit als harmlos oder unbedeutend zu erklären. Wenn man jedoch die Position einnähme, daß die Starken (80 %) sowieso überleben, während die Schwachen (20%) sterben oder dauerhaft geschädigt werden, und daß das so hinzunehmen sei, zumal bisher weder ein Medikament noch ein Impfstoff existieren, dann brauchte man sich in der Tat um das Virus nicht weiter zu kümmern.

Aber diese durchaus denkbare, aber offenbar ethisch-moralisch fragwürdige Position einzunehmen, das soll hier niemandem unterstellt werden.

Ernsthaft durchdacht werden sollten m. E. die folgenden Aussagen:

„Die Pandemiepsychose eröffnet die Möglichkeit für die Herstellung einer neuen totalitären Weltordnung zur Rettung der Menschheit.“ (…) „Die Virusangst muss nur längere Zeit geschürt werden, zum Beispiel durch Virusmutation oder „neue“ Viren, sodass praktisch alle Notstandsgesetze fortdauern müssen. Mit der Infektions- und Todesangst werden jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt und alle schwerwiegenden Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Verarmung, soziale Not, schwere psychische und psychosoziale Erkrankungen, Gewalt, werden den Viren angelastet. Die politischen und ökonomischen Verhältnisse und Ursachen bleiben unangetastet. Die Politik ist praktisch exkulpiert — das mag jeden Verantwortlichen zur Leugnung latenter Zweifel am eigenen Fehlverhalten beflügeln.“

Die ökonomischen Kreisläufe sind für die Gesellschaft so essentiell wie der Blutkeislauf für den Organismus, und deshalb muß die Vollbremsung („lockdown“)  so zügig wie irgend möglich in einen Prozeß der Öffnung und des stufenweisen Wiederanfahrens und Beschleunigens überführt werden. Das geschieht ja auch, und in dem Maße, in dem das realisiert wird, wird zu gleich die obige Befürchtung ab- geschwächt, so daß hier also neben einem ökonomischen auch ein demokratiepolitisches Motiv wirksam wird.