The New York Times, die Manhattan-Iswestija der USA

11. Juni 2020
Dr. Gudrun Eussner

The New York Times, die Manhattan-Iswestija der USA

 
Pierre Sautreuil berichtet, im Figaro, daß die New York Times, die „berühmteste Zeitung der Welt“ 😂, den James Bennet rausgeschmissen hat. Er war Chef der Rubrik „Meinung“ (!). Er hatte eine dem Unternehmen Black Lives Matter (BLM) entgegenstehende Meinung des republikanischen Senators Tom Cotton veröffentlicht: „New York Times: Rücktritt des Chefredakteurs der Rubrik Meinung„.

Send In the Troops. By Senator Tom Cotton,
New York Times, June 3, 2020 [nicht mehr nur für Abonnenten!]
LETTERS. Outrage Over Tom Cotton’s Call for U.S. Troops to Quell Unrest.

James Bennet stand an als nächster Chefredakteur der New York Times, bis er bewies, daß er nichts vom betreuten Denken hält. Vorwand des Rausschmisses waren angebliche Fehler im Artikel des Tom Cotton; sie wären bei einer internen Untersuchung gefunden worden; der Artikel entspräche nicht den Standards der New York Times, und die ist Flagschiff und Wahlkampfmaschine der Demokraten, wie man täglich an den Schlagzeilen sieht: „Warum lügt Trump?„, „Senator Crassley: Laßt nicht locker„, „Trump zittert: [Der republikanische Senator] Mitt [Romney] ist im Anmarsch„. Das sind die Aufmacher der Rubrik „Meinung“, vom 11. Juni 2020, einer Zeitung, die Joe Biden für geeignet hält, die USA „zu führen, die mit dem Tode ringt“. Die Redaktion, eine Ansammlung von Gruftis!

Gruftis gegen Rechts - Home | Facebook
PRESIDENTIAL RACE
Joe Biden, Emissary of Grief. By Katie Glueck, Matt Flegenheimer,
The New York Times, June 11, 2020
Mr. Biden’s entire political career has been marked by personal loss. His allies say that makes him uniquely capable of leading a nation grappling with death.

„Quotable Quotes: Death.“ „Death is part of this life,“ one such axiom read, „and not of the next.“

„Präsidentschaftswahlkampf. Joe Biden, Sendbote der Trauer. Herrn Bidens gesamte politische Karriere ist gezeichnet von persönlichem Verlust. Seine Anhänger sagen, daß ihn das auf einzigartige Weise befähigt, eine Nation zu führen, die mit dem Tode ringt.“

Don't Tread On Me Bumper Sticker (5-Pack) | Patriot Depot

„‚Zitierbare Zitate: Tod.‘ ‚Der Tod ist Teil dieses Lebens,‘ lautet solch ein Axiom, ‚und nicht des nächsten‘.“ Die Demokraten sind dabei, die USA einer Religion des Todes zu unterwerfen. Davon werden sie, wie die in Demut um schwarze Wählerstimmen knieend bettelnde Nancy Pelosy lange nicht mehr hoch kommen; denn damit beleidigen sie alle Bürger.

Der Artikel steht noch, diesmal für alle zugänglich, auf der Meinungsseite der NY Times, unter demselben Link, aber berichtigt durch eine Editors‘ Note, June 5, 2020, durch eine erklärende Bemerkung der Herausgeber. Wie im Sozialismus üblich, üben sie darin im Rahmen der verordneten Wahrheit Kritik und Selbstkritik und warnen ihre Leser, daß sie nicht etwa denken, das Blatt teilte die Meinung des Tom Cotton. Da sei der Deep State vor!

Deutschland hat seine Alpen-Prawda, die USA gönnen sich ihre Manhattan-Iswestija.

Auch ich erlaube mir eine Bemerkung: In meiner 1971 im Verlag Dokumentation veröffentlichten Dissertation über die „Journalistik in der DDR“ habe ich solche Medien ausführlich analysiert, bis es mir zu allen Körperöffnungen raus kam. Ich rieche meilenweit, was da im amerikanischen Blätterwald los ist an Agitation, Propaganda, Organisation. Wladimir Iljitsch Lenin lebt!

Nikole Hannah-Jones’ essay from ‘The 1619 Project’ wins commentary Pulitzer.
By Tom Jones, Poynter, May 4, 2020

Wer hat das initiiert? Nikole Hannah-Jones, Gründerin des „1619 Project“, gemeinsam mit den schwarzen Journalisten der Zeitung. Ein anderer Journalist, der nichts vom Einheitsbrei der Meinungen hält, Stan Wischnowski, Herausgeber des Philadelphia Inquirer, hatte gemeint, „Buildings matter, too“, „Gebäude haben ebenfalls Bedeutung“, woraufhin sich 40 schwarze Journalisten des Blattes verbündeten und es schafften, auch ihn aus der Zeitung zu drängen; er trat zurück.

Stan Wischnowski resigns as The Philadelphia Inquirer’s top editor. by Craig R. McCoy,

Es soll USA-weit noch andere Journalisten getroffen haben.

Wo doch die armen Schwarzen nie Chancen kriegen, sich zu bilden! Woher sind dann alle diese Schwarzen, die für weltbekannte Zeitungen schreiben? Wurden sie in Angola ausgebildet, woher die 20 bis 30 schwarzen Sklaven, am 20. August 1619, in Virginia ankamen, angeblich die ersten auf dem Boden der zukünftigen USA, was ebenfalls nicht stimmt?

Engraving shows the arrival of a ship with a group of Africans for sale in Virginia in 1619
The First Africans in Virginia Landed in 1619. It Was a Turning Point for Slavery in American History—But Not the Beginning. By Olivia B. Waxman, Time, August 20, 2019

Quelle:

https://eussner.blogspot.com/2020/06/the-new-york-times-die-manhattan.html