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Wie der Postmodernismus die Aufklärung abwickelt

Essay von Helen Pluckrose

Viele „linke“ Akademiker und Aktivisten sind vom Postmodernismus geprägt. Dessen Ablehnung von Wissenschaft, Vernunft und Freiheit ist jedoch alles andere als progressiv.

„Der Postmodernismus stellt eine Bedrohung dar. Nicht nur für die liberale Demokratie, sondern für die Moderne selbst. Es mag eine gewagte Behauptung sein, aber im Postmodernismus stecken eine Vielzahl von Ideen und Werten, die über akademische Sphären hinaus in der westlichen Welt eine große kulturelle Wirkung entfaltet haben. Die irrationalen und identitären „Symptome“ des Postmodernismus sind leicht zu erkennen und werden vielfach kritisiert, das ihm zugrundeliegende Ethos wird jedoch häufig verkannt. Das liegt teilweise daran, dass Postmodernisten sich selten klar ausdrücken. Teilweise liegt es auch an der inhärenten Widersprüchlichkeit einer Denkweise, welche die Existenz objektiver Wahrheiten leugnet. Möchten wir dieser Anschauung entgegentreten, ist es wichtig, ihre Grundgedanken zu verstehen. Diese bilden die Basis heutiger Protestkulturen, untergraben die Glaubwürdigkeit der Linken und drohen, uns in eine tribalistische, prä-moderne Ära zurückzuwerfen.

Im Grunde ist der Postmodernismus eine künstlerische und philosophische Strömung, die mit verwirrender Kunst und noch verworreneren „Theorien“ im Frankreich der 1960er-Jahre ihren Anfang nahm. Er machte sich die surrealistische Kunst und frühe philosophische Ideen Nietzsches und Heideggers zu eigen, um seinen Anti-Realismus und seine Ablehnung des Konzeptes von Einheit und Identität des Ichs zu begründen. Er reagierte damit auf den liberalen Humanismus moderner künstlerischer und intellektueller Bewegungen, denen vorgeworfen wurde, westliche, männliche Mittelschichtserfahrungen zu universalisieren.“ (…)

https://www.novo-argumente.com/artikel/wie_der_postmodernismus_die_aufklaerung_abwickelt

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Eine sehr lesenswerte Kritik des Postmodernismus aus kritisch-marxistischer Sicht bietet:

Werner Seppmann:

Das Ende der Gesellschaftskritik? – Die >Postmoderne< als Ideologie und Realität

PapyRossa Verlag: Köln 2000

Es spricht in langfristiger Perspektive leider vieles dafür, daß die tiefgreifende geistige Regression durch den Postmodernismus in allen seinen Spielarten letztlich das Feld für die Übernahme durch den Islam bereitet, wonach dann alle diese Spielarten zügig von der Bildfläche verschwinden werden.

Die nützlichen Idiot*innen des Islam werden das schmerzlich zu spüren bekommen, aber dann wird es längst zu spät sein.

Ist nämlich die Vernunft erst einmal postmodern dekonstruiert, also ohne Rest aufgelöst, dann gibt es auf der geistigen Ebene keine Widerstandsmöglichkeiten mehr, und den Rest besorgt sowieso die islamische Geburtenrate in Verbindung mit gehorsamen ISlam-Kollaborateuren.

Die Vernunft stirbt aus. Aber: es liegt an uns. Noch.