FreitagsbriefMedienspiegel

Die byzantinische Hagia Sophia

Die türkische Hagia Sophia:

„Es ist, als ob der Petersdom in eine Moschee verwandelt worden wäre“

von Giulio Meotti  •  16. Juli 2020

„Hätten Sie es so sehr genossen, wenn eine Moschee in der Mitte Europas in eine Kirche umgewandelt worden wäre? — Ertugrul Özkök, Hurriyet, 8. März 2014.

Die Türkei wollte aber offenbar auch dem Westen Demütigungen zufügen. Indem er die Hagia Sophia in eine Moschee verwandelte, konnte Erdogan Washington in Verlegenheit bringen, Brüssel verspotten und sich Moskau widersetzen.
Für Erdogan und die Islamisten ist die Hagia Sophia das wichtigste Symbol für die Unterwerfung des Christentums unter den Islam.

„Die Hagia Sophia ist das Symbol der Eroberung. Sie gehört uns.“ — Yunus Genç, Leiter der Istanbuler Niederlassung des Anatolischen Jugendverbandes, Le Figaro, 7. Oktober 2020.

Als 2005 in dänischen und französischen Zeitungen Karikaturen Mohammeds erschienen, brach die muslimische Welt in Gewalt aus…

Jetzt, da die Türkei ihr ehemals wichtigstes christliches Monument in eine Moschee verwandelt, gibt es keinen Protest, nur Schweigen und Gemurmel, die nichts anderes als der Soundtrack der Unterwerfung des Westens unter den Islam sind.“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/

Kommentar GB:

Man muß – ergänzend – die Bilder der brennenden Notre Dame de Paris vor sich sehen …

Beiträge hierzu:

Erklärung

sowie

„Türkische Moschee in Köln wurde von Bundesregierung zur evangelischen Kirche umgewidmet“
13 Lesermeinungen

Freiburger Islamwisssenschaftler Abdel-Hakim Ourghi reagiert satirisch auf die Umwidmung des Status der Hagia Sophia in Istanbul.

https://www.kath.net/news/72252