FreitagsbriefMedienspiegel

Feminismus, neu definiert

(Gastbeitrag)
30. Juli 2020 / Christian – Alles Evolution
Dies ist ein Gastbeitrag von Gendular

(…) „Staatsfeminismus: die bereits vor Jahrzehnten angekündigte und begonnene Durchdringung politischer Strukturen durch feministische Aktivisten zeigt Wirkung.

Der Staatsfeminismus koppelt sich von demokratischer Legitimation ab, weil der feministische Einfluss in Parteien zwar unterschiedlich ausgeprägt ist, feministische Netzwerke aber unabhängig von gewählten politischen Vertretern agieren können. Beispiele dafür sind das umfassende Netz an öffentlichen „Gleichstellungsbeauftragten“ oder die Einrichtung einer staatlichen geschlechterpolitischen Stiftung. [s.u., GB]

Die weitere undemokratische Form des Staatsfeminismus ist das Gender Mainstreaming. Nach diesem Prinzip beschließen etwa nicht die gewählten Vertreter in einem lediglich prozedural vordefinierten Ablauf für welche Zwecke öffentliche Mittel eingesetzt werden. Stattdessen werden in den Ablauf ideologisch motivierte Beschränkungen wie das Gender Budgeting eingebaut, an welche sich demokratisch gewählte Vertreter dann halten müssen. So entwickelt sich aus einer von Teilen der Gesellschaft gespeisten Ideologie eine staatliche Struktur, die sich nicht nur von demokratischer Legitimation abkoppelt, sondern diese sogar verdrängt.

[Hervorhebungen: GB; und das ist es, was ich begrifflich unter dem FEMINAT verstehe]

Feminismus, neu definiert (Gastbeitrag)

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Geschlechtergleichheit: Koalition einigt sich auf Gleichstellungsstiftung
CDU/CSU und SPD wollen die Gleichberechtigung verbessern und bringen eine Stiftung auf den Weg. Hintergrund sind auch Erfahrungen aus der Corona-Krise.
7. Juli 2020, 16:14 Uhr Aktualisiert am 7. Juli 2020, 16:24 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, KNA, dpa, tst 123

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-07/geschlechtergleichheit-gleichstellungsstiftung-einigung-koalition-franziska-giffey