Medienspiegel

Oh Wunder: Angehörige der Antifa, die es angeblich nicht gibt, stehen in den USA vor Gericht

July 11, 2020   –   Michael Klein

Oh Wunder: Angehörige der Antifa, die es angeblich nicht gibt, stehen in den USA vor Gericht
Erinnern Sie sich noch an die Reaktionen deutscher MS-Medien, als Donald Trump verkündet hat, die Antifa als terroristische Organisation einstufen zu wollen?

Aus allen Löchern kamen die Verteidiger der Antifa gekrochen und alle hatten denselben Slogan auf den Lippen: Die Antifa kann man gar nicht verbieten, die Antifa hat gar keine festen Organisationsstrukturen, die Antifa gibt es gar nicht. Es fehlte nur noch das kindliche “Ätsch”. Eine der Besonderheiten, die Linke auszeichnet, besteht darin, sich davon überzeugen zu können, dass alle anderen genau so blöd sind, wie sie selbst, nein noch blöder.

Zwischen dieser Überzeugung und der Realität gibt es einen tiefen und breiten Graben, der unüberbrückbar ist.

Wir haben schon damals (es war am 1. Juni) darauf hingewiesen, dass Trump die Antifa nicht verboten, sondern zur terroristischen Organisation erklärt hat. Ein Statement des US Attorney General William P. Barr, dem direkten Vorgesetzten aller US-Attorneys und Marshalls, dessen zentrale Bestandteile sich wie folgt lesen, so haben wir geschrieben, sei hier von besonderer Wichtigkeit, denn es bildet die Grundlage, auf der das FBI gegen Personen, die der Antifa zugerechnet werden können, tätig wird:

“To identify criminal organizers and instigators, and to coordinate federal resources with our state and local partners, federal law enforcement is using our existing network of 56 regional FBI Joint Terrorism Task Forces (JTTF).

The violence instigated and carried out by Antifa and other similar groups in connection with the rioting is domestic terrorism and will be treated accordingly.”

Das FBI wird mit der Verfolgung derer beauftragt, die für die Krawalle verantwortlich sind, und Antifa wird als Organisation, die für domestic terrorism verantwortlich ist, eingeführt. Der Begriff “domestic terrorism” sollte bei einem, der Journalist sein will und sich zu den USA äußern zu können glaubt, den USA PATRIOT Act in Erinnerung rufen. Der USA PATRIOT Act ist eine Sammlung von 1.016 Paragraphen, die die unterschiedlichsten Gesetze ändern. Zu den Gesetzen, die der USA PATRIOT Act ändert, gehört z.B. Titel 18 des US Codes, das, wenn man so will, Strafgesetzbuch der USA. Darin findet sich unter § 2331 die Definition von domestic terrorism und alle dort beschriebenen Merkmale sind für die Antifa erfüllt.

Trotz dieser Offensichtlichkeit, haben deutsche MS-Medien wieder versucht, ihre Konsumenten mit Desinformation zu füttern. Das ZDF hat einen Experten, wir haben ihn “Experte lächerlich” getauft, aufgeboten und er, der “Experte Simon Wendt” kam im ZDF auch zu dem gewünschten und vernichtenden Urteil:

“Das Urteil von Professor Simon Wendt zu Trumps Vorstoß, die Antifa in den USA als Terrororganisation einzustufen, ist vernichtend: “Lächerlich”, sagt der Experte vom Institute of English and American Studies der Frankfurter Universität im Gespräch mit ZDFheute. “Die Antifa ist keine einheitliche Gruppe, sie hat keine Struktur, keine Führer. Sie zu verbieten ist einfach nicht möglich.”
Dem Experten des ZDF war schon damals der Unterschied zwischen “to designate” und “to prohibit” nicht bekannt. Für die englische Sprache ist Herr Wendt offenkundig kein Experte.

Wendt ist nicht der einzige, der die Gelegenheit genutzt hat, um sich lächerlich zu machen. Auch die dpa-Faktenchecker haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und erklärt, dass man die Antifa gar nicht verbieten könne:

Man mag es für bedenklich halten, dass Personen sich eine “BEWERTUNG” anmaßen, die so offenkundig keine Ahnung haben wovon sie schreiben und noch offenkundiger nicht über die Fähigkeiten und die Kompetenz verfügen, sich die fehlenden Fähigkeiten anzueignen. Aber bedenken Sie: für wen ist denn ein Job als “Faktenchecker” attraktiv? Wer gewinnt Selbstwert daraus, dass er sich bei den Herren der politischen Korrektheit tagein tagaus andienen muss? Wer ist mit einer Position zufrieden, die ihn tagein tagaus das, was andere geschrieben haben auf Grundlage von Vorgaben, die ihm andere gemacht haben, prüfen sieht? Wer degradiert sich selbst in eine solche Position intellektueller Prostitution? Nur jemand, der keine Alternativen hat. Nur jemand, der nicht über die Fähigkeiten, das Humankapital verfügt, auf einem Arbeitsmarkt zu konkurrieren. Jemand, der froh ist, einen Job gefunden zu haben. Ein Loser. Haben wir heute also Mitleid mit den Armen, die sich verkaufen müssen.

Aber nur heute.

Zurück zur Antifa, die man nach Ansicht von deutschen Journalisten-Darstellern, lächerlichen Professoren und anderen, die sich gerne Experte nennen, weil sie der irrigen Ansicht sind, damit sei Status verbunden, nicht verbieten kann, weil sie keine festen Strukturen hat. Zurück zu der Tatsache, dass das Rechtssystem der USA den obrigkeitshörigen Strukturen in den Köpfen der oben Benannten nicht zugänglich ist. Zurück zu der Tatsache, dass die Designation einer Organisation unter das Etikett “domestic terrorism” erhebliche Konsequenzen hat.

In den USA werden derzeit in den unterschiedlichsten Städten, von Des Moines bis Iowa und Portland Mitglieder der Organisation, die es angeblich nicht gibt und die man nicht verbieten kann, vom FBI festgenommen, angeklagt und vor Gericht gestellt.

Die sieben Grazien, für man sich schwerlich etwas Konstruktives vorstellen kann, das sie tun könnten, müssen sich derzeit in Portland verantworten.

“Rowan Olsen, 19, of Portland, is charged with disorderly conduct, creating a hazard on federal property, and failing to obey a lawful order; Shant Singh Ahuja, 28, of Oceanside, California, is charged with destruction of federal property; and Andrew Steven Faulkner, 24, of Beaverton, Oregon; Gretchen Margaret Blank, 29, of Seattle, Washington; Christopher Fellini, 31, of Portland; Cody Porter, 28, of Portland; and Taimane Jame Teo, 24, of Eugene, Oregon, are charged with assaulting federal officers.”
Die Teilnehmer an dem, was uns MS-Medien nach wie vor als friedliche Black Lives Matter Demonstrationen verkaufen wollen, hatten zu diesem Friedensfest eine Reihe von Friedensutensilien mitgebracht, darunter

Eine Rohrbombe;
Eine Machete;
Einen Morgenstern;
Angesichts dieser Utensilien kann man an der Friedensliebe der sieben Grazien eigentlich nicht zweifeln, vor allem nicht, wenn man Journalisten-Darsteller bei den MS-Medien ist.

In der neuen Orwellianischen Welt ist Frieden Krieg, Freiheit Sklaverei und Unkenntnis Stärke.

Quelle:

Oh Wunder: Angehörige der Antifa, die es angeblich nicht gibt, stehen in den USA vor Gericht